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Dienstag, 24.01.2023

Schärpe für Meisterhofs Tatonka

Foto: Fischer
Foto: Fischer

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause lockt die Internationale Grüne Woche, die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, Ende Januar wieder scharenweise Besucher auf das Berliner Messegelände. Wieder mit dabei ist auch die Deutsche Pferdezucht, genauer gesagt, die deutsche Ponyzucht. Im Rahmen der FN-Bundeshengstschau Sportponys konkurrierten in Halle 25 insgesamt 65 Hengste zwischen vier und zwölf Jahren vor vollbesetzten Rängen um die Titel der Bundessieger in insgesamt 14 Kategorien.

Mit dabei waren Hengste der Rassen Deutsches Reitpony, New Forest Pony, Connemara Pony, Welsh Pony (Sektion A), Welsh Pony (Sektion B) und Welsh Cob (Sektion D). Sie traten zunächst in rassespezifischen Schauwettbewerben an, bei denen sie Noten für ihr Exterieur sowie die Gangarten Schritt und Trab erhielten. Danach hatten sie außerdem die Chance, sich auch im Freispringen und/oder im Reitponywettbewerb zu präsentieren. Um jedem Hengst eine altersgemäße Prüfung zu bieten, wurden die Sportwettbewerbe in zwei Altersklassen unterteilt. Wie 2019 wurden die Sportwettbewerbe jeweils separat bewertet, also ohne Verknüpfung mit dem vorangegangenen Schauwettbewerb. Mitglieder der Bewertungskommission waren Karoline Gehring, Antje Römer-Stauber, Heinrich Plaas-Beisemann und Achim Genennichen.

In drei Kategorien wurden die Bundessieger bei den Welsh Ponys ermittelt. Insgesamt gingen ein Dutzend Welsh Ponys an den Start. In der Sektion D ging die Schärpe an Meisterhofs Tatonka (v. Felinmor Triple Crown – Fronarth Dafydd Du), ausgestellt von Rupert und Johann Nutz aus dem oberbayerischen Teisendorf.

„Es war wieder einmal eine gelungene Schau. Wir sind der Messe Berlin sehr dankbar, dass wir wieder bei der Internationalen Grünen Woche dabei sein durften und uns mit unseren Ponys den Besuchern aus der Hauptstadt und aus aller Welt präsentieren durften. Auch wenn es für die Aussteller vor dieser Kulisse sicher nicht immer einfach war, ist es gerade heutzutage besonders wichtig, sich auch vor fachfremdem Publikum öffentlich zu zeigen und den Menschen die Chance zu bieten, Pferde und Ponys live zu erleben“, zog Dr. Teresa Dohms-Warnecke, stellvertretende Geschäftsführerin des FN-Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eine Zwischenbilanz. Nach den Sportponyhengsten geht es in Berlin mit der FN-Bundeshengstschau Robustponys weiter. (pm/ms)

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