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Freitag, 20.03.2020

Ausgangssperre in Bayern: Versorgung der Pferde muss sichergestellt werden!

Trotz der ab Mitternacht bayernweit geltenden weitreichenden Ausgangsbeschränkungen muss die Versorgung der Pferde sichergestellt werden – unter bestimmten Bedingungen. Dafür setzt sie die Deutsche Reiterliche Vereinigung auf politischer Ebene ein und gibt Pferdehaltern und -betrieben Hilfestellung, wie sie sich organisieren und vorbereiten können.

„Unsere Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt. Das heißt nicht, dass wir unsere Pferde nicht mehr versorgen können. Dazu gehören Füttern, Pflegen und Bewegen. Aber natürlich nur unter ganz eingeschränkten Bedingungen. Dazu stellen wir seit Tagen immer wieder aktualisierte Informationen bereit“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. Bewegungs- und Notfallpläne sowie Anwesenheitslisten sollen beispielsweise dabei helfen, die Versorgung der Pferde sicherzustellen. „Wir haben auch exemplarische Passierscheine und Selbstauskünfte zur Verfügung gestellt, um den Pferdesportlern Hilfestellung zu geben. Wir alle haben eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus beitragen. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren und als Pferdesport zusammenzustehen, damit auch unsere Pferde diese besondere Situation gut überstehen.“

Die Position der FN gilt auch, falls deutschlandweit weitere Ausgangssperren erlassen werden. Demnach muss die Versorgung und notwendige Bewegung der Pferde sichergestellt werden. Zu dieser Position hatte sich das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits im Laufe der Woche positiv geäußert. Eine bundesweite Regelung gibt es derzeit allerdings nicht.



 

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