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Mittwoch, 29.04.2020

Verband: Appell an die Mitglieder

Der Bayerische Reit- und Fahrverband hat aufgrund der aktuellen Lage einen eindringlichen Appell an seine Mitglieder gerichtet:
"Corona hat uns nach wie vor fest im Griff und erhitzt im zunehmenden Maße die Gemüter.

So erreichen den Bayerischen Reit- und Fahrverband tagtäglich mehr und mehr Mails, in denen wir von höflich gebeten bis aggressiv aufgefordert werden, uns bei den entsprechenden Ämtern und Politikern für die Interessen unserer Mitglieder einzusetzen.

Wir möchten deshalb an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Bayerische Reit- und Fahrverband bereits seit Wochen im Hintergrund massiv auf allen Kanälen Einfluss ausübt und Eingaben und Aufklärungsarbeit gegenüber den Ministerien leistet, um Lockerungen für den Reitsport zu erreichen. Dabei setzen wir uns vornehmlich für die Schulbetriebe, die Unterrichtserteilung und die Durchführung von Pferdeleistungsschauen ein.

So gingen in diesen Wochen jeweils zwei Schreiben an den Ministerpräsidenten Herrn Dr. Söder und den Wirtschaftsminister Herrn Aiwanger raus, sowie Schreiben an den Innenminister Herrn Herrmann, den Chef der Staatskanzlei Herrn Dr. Florian Herrmann, den Vorsitzenden des Landessportbeirats Herrn Rüth und an seine drei Stellvertreter.

Diesen Aktivitäten war es wohl auch zu verdanken, als letzte Woche das Landwirtschaftsministerium veröffentlichte, dass Einzelunterricht auf Außenanlagen unter Beachtung der Abstands- und Infektionsschutzregeln wieder erlaubt sei. Kaum publik, musste das Ministerium ganz offiziell wieder zurückrudern, da deren Juristen den Gleichheitsgrundsatz gegenüber anderen „Distanz“-Sportarten wie z.B. Golf oder Tennis  verletzt sahen und der Betrieb von Sportanlagen für Freizeitsportler nach wie vor untersagt sei. Wir waren genauso bestürzt wie Sie und hoffen jetzt, dass das bayerische Kabinett am Dienstag dieser Woche auch das Thema Sport auf seiner Agenda hat.

Wir können Ihnen nicht verbieten, sich in Einzelaktionen selbst an die Ministerien zu wenden, hilfreicher wäre jedoch zu wissen, dass Sie hinter uns stehen, wenn wir als Dachverband mit den Ministerien reden."

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