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BAYERNS PFERDE 24.04.2023
Das Hagener Horses & Dreams-Turnier der Familie Kasselmann fand mit der ersten Etappe der BEMER-Riders Tour einen krönenden Abschluss. Und die hatte es in sich! Vor allem der erste Umlauf des 1,60 Meter-Springens war schwer. Die Parcourschefs Klaus Holle und Olaf Herrmann hatten die Anforderungen hochgeschraubt, sodass lediglich drei Paare den ersten Umlauf ohne Fehler bewältigten. Den Sieg schnappte sich letztendlich Patrick Stühlmeyer mit dem Franzosen-Hengst Drako de Maugre nach einem fulminanten Ritt im zweiten Umlauf. Doch auch zwei Bayern punkteten in der ersten Etappe der BEMER-Riders Tour. Michael Viehweg sprang mit Contario auf Rang zehn der Wertung. In beiden Umlaufen fiel jeweils eine Stange in den Sand. Simone Blum und Ciara PS sprangen auf Platz 13 gerade noch so in die Platzierung. Nach vier Fehlern im ersten Umlauf, wurden es bei der Amazone aus Zolling und der gerade mal neunjährigen Conthargos-Tochter neun Punkte im zweiten Umlauf. Die nächste Etappe der BEMER-Riders Tour findet übrigens im Rahmen der Pferd International in München am Himmelfahrtswochenende statt!
Im Finale der CSI2*-Tour galoppierte Simone Blum mit der belgischen Stute Ovanna DW auf den vierten Platz. Im Sattel der neunjährigen Jamal van de Heffinck-Tochter blieb Blum in Umlauf und Stechen fehlerfrei.
Raphael Netz musste sich bei seinem Vier-Sterne-Debüt im Hagener Viereck keineswegs verstecken. Im Sattel von Great Escape Camelot, einem zwölfjährigen Wallach der noch nicht allzu lange unter dem Sattel des 24-Jährigen ist, bekam der Aubenhausen-Bereiter 70,894 Prozent im Grand Prix Special, was Platz neun bedeuten sollte. Mit 78,341 Prozent konnten Sönke Rothenberger und Fendi ihren Vortagessieg verteidigen. Nicht weniger erfolgreich lief es für Raphael Netz bei der Etappe des NÜRNBEGER Burg-Pokals. Mit 73,292 Prozent führte Netz die achtjährige Finest-Tochter Finest Black Lady auf Rang drei. Mentor Benjamin Werndl rangierte mit dem ebenfalls achtjährigen Dallenio auf Platz fünf. Die Jury hatte 72,512 Prozent vergeben.
Bei der ersten Qualifikation zum Finale des Louisdor-Preis durfte sich Yara Reichert über zwei beachtenswerte Platzierungen freuen. Mit Springbank II VH wurde die Unternehmerin aus Bayern Fünfte mit 71,106 Prozent, mit Valverde NRW Siebte mit 69,829 Prozent. (akb)