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BAYERNS PFERDE 17.07.2023
Beim Dressur- und Springturnier in Kreuth trumpften die bayerischen Dressurreiter so richtig auf und alle Siege in der schweren Klasse blieben im Freistaat. In der ersten Einsterne-S-Dressur feierte Vicente Arroyo Penaranda im Sattel der neunjährigen Oldenburger-Stute seinen nächsten S-Sieg und setzte sich mit 68,7 Prozent an die Spitze. Auffällig war hier, dass keine der drei Richter den Sieger auf Platz eins einordneten. Ulrike Kick folgte mit ihren Pferden Descando (68,1 Prozent) und Allegra (67,9 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei gleich im Doppelpack. Lena Paul und ihr Chopard sowie Marina Daigfuss mit Finnick komplettierten die Platzierungen. In der zweiten S-Dressur gelang Ulrike Kick der große Coup, gar eine echte Besonderheit. Im Sattel ihrer beiden Pferde punktete sie sich zur gleichen Punktzahl und durfte sich mit 69,2 Prozent über zwei goldene Schleifen freuen. Vicente Arroyo Penaranda musste sich geschlagen geben und ordnete sich mit seiner Tiffany auf Rang drei ein (68,7 Prozent). Lena Paul und ihr Chopard rangierten auf Platz vier. Auch in der letzten S-Dressur des Turniers gab Ulrike Kick mit ihren beiden Pferden den Ton an. Am Finaltag setzte sich ihre 17-jährige Allegra gegen ihren Stallkollegen Descando durch und verbuchte mit 68,9 Prozent den nächsten S-Sieg. Der zehnjährige Westfale Descando musste sich um einen halben Punkt geschlagen geben. Elisabeth Brendler mit Der Alf (67,2 Prozent) komplettierte das Podest. Lena Paul mit Chopard und Anna Bötsch mit Alonso ritten punktgleich zu Platz vier des fünfköpfigen Starterfelds.
Im Parcours trumpfte Sven Fehnl am Finaltag auf. Er setzte sich mit Q-Two an die Spitze des letzten Einsterne-S-Springens. Mit einer schnellen Nullrunde in einer Zeit von 76,61 Sekunden sicherte er sich mit deutlichem Abstand den Sieg. Oliver Berger folgte mit Cassini und einer ebenso tadellosen Nullrunde auf Platz zwei. Auch mit seinem zweiten Pferd, dem elfjährigen Checki Chan, ritt Sven Fehnl mit einer Nullrunde in die Platzierung. Gina-Sophia Giordani lieferte mit Zarlo die schnellste Vierfehlerrunde und durfte sich über Platz vier freuen. Schon in den ersten beiden S-Springen ritt Sven Fehnl genauso wie Oliver Berger in die Platzierung. (msb)