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Lier: Lisa Müller beste Deutsche in CDI3*-Special

BAYERNS PFERDE 03.03.2025

Am vergangenen Wochenende reisten so einige Top-Reiter nach Lier. Denn dort wurde es nicht nur in den Prüfungen für die Nachwuchs-Dressurreiter spannend. Nein, auch in den CDI3*- und CDI4*-Touren sah man so einige spannende Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich Lisa Müller schlussendlich über Top-Platzierungen freuen durfte.

Gleich zum Auftakt knackte Lisa Müller mit ihrem ganggewaltigen Gut Wettlkam’s Mondrian im Grand Prix der CDI3*-Tour die magische 70-Prozentmarke und reihte sich mit glatt 70 Prozent auf Rang vier ein. Dabei punkteten die beiden vor allem in den Piaff-Passage-Touren sowie in den Galopppirouetten. Teuer wurde es in den Zweierwechseln, die an diesem Tag noch nicht ganz fehlerfrei gelangen. Schon in dieser Prüfung nahm Semmieke Rothenberger mit Farrington die Spitzenposition ein (73,8 Prozent). Die 3*-Tour teilte sich genauso wie die 4*-Tour am Finaltag in eine Kür und einen Grand Prix Special auf. Bei letzterem feierte Lisa Müller im Sattel von Gut Wettlkam’s Zonik Hit OLD, der sich im Grand Prix noch etwas übermotiviert präsentiert hatte, einen Podestplatz. So sicherte sie sich mit 68,8 Prozent Rang drei hinter Alejandro Asencio Mendez mit Gaviao dos Cedros (70,8 Prozent) und Charlotte Fry mit Nespresso (69,1 Prozent). In der 4*-Tour schloss Lisa Müller mit Gut Wettlkam’s D’Avie FRH das Wochenende erfolgreich ab. Im Grand Prix Special wurde es für Müller zum Abschluss Rang vier. Mit 69,2 Prozent wurden die beiden zweibestes deutsches Paar (69,2 Prozent). Der Sieg ging an Katharina Hemmer mit Denoix (72 Prozent). Fehler in den Einerwechseln hatten Lisa Müller mit dem 13-jährigen Hengst wertvolle Punkte gekostet.

Darüber hinaus wurde es in der CDI4*-Tour äußerst spannend. Denn zwei Shootingstars der letzten Monate lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Rede ist vom Belgier Justin Verboomen mit seinem eleganten Hengst Zonik Plus und von der Polin Sandra Sysojeva mit ihrer ganggewaltigen Maxima Bella. Ersterer setzte sich sowohl im Grand Prix als auch in der Grand Prix Kür hauchdünn vor das polnische Paar, wobei beide Paare im Grand Prix die 75-Prozentmarke und in der Kür die 80-Prozentmarke knackten. Dabei spielte die Zukunftsmusik gewaltig mit. Beide Pferde sind erst acht Jahre alt und sollte man mit Sicherheit von nun an auf der Rechnung haben!