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BAYERNS PFERDE 07.10.2025
Wie sieht gute Ausbildung aus? Hochkarätige Referenten der Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit haben beim 50. Bayerischen Berufsreitertag in der Olympia-Reithalle in München-Riem gezeigt, dass gutes Reiten nicht aus der Mode ist.
Hannes Müller brachte es gleich eingangs vor rund 100 interessierten Berufskollegen auf den Punkt: „Die klassische Reitlehre und die vielseitige Ausbildung sind die Basis und der Grundstein für richtiges Reiten und den damit verbundenen Erfolg“, so der Vorsitzende der Vereinigung der Berufsreiter in seinem Vortrag.
Gewohnt informativ und kurzweilig kam Müller stets wieder auf den Punkt: „Das Pferd gesund erhalten – das ist nicht nur am Boden die Devise, sondern vor allem auch im Sattel. Richtiges Reiten ist praktizierter Tierschutz“, stellte er in seinem Plädoyer für eine pferdegerechte Ausbildung fest. Dabei sei in der Deutschen Reitlehre zwar in teils etwas altertümlicher Sprache, deshalb aber nicht weniger prägnant, beschrieben, wie ein Pferd zu gymnastizieren sei, um es möglichst lange gesund zu erhalten. „Die natürlichen Bedürfnisse des Pferdes müssen im Einklang stehen mit dem, was wir gemeinsam mit dem Pferd tun“, so der langjährige Ausbildungsleiter der Deutschen Reitschule in Warendorf, der gleichzeitig auch auf die hinlänglich bekannte Skala der Ausbildung verwies mit einem rhythmischen Gehen – „das Wort Rhythmus trifft es besser als Takt“ - in altersgemäßer Haltung und mit Dehnungsbereitschaft, mit Schub nach vorn, Überwinden der Naturschiefe und Entwickeln des Beugegangs im Zuge der Versammlung.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Novermber-Ausgabe der BAYERNS PFERDE.