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von Petra Krayl am Sonntag, 07.07.2024 um 18:58

Hagau: Erfreulich hohe Starterzahlen beim Dressurchampionat

Höchstnoten gab es für Valentin und Johanna Wadenspanner / © Fotoagentur Dill
Ein Bild von einem Pferd: Fandango fabuloso, Sieger der Dreijährigen Hengste / © Fotoagentur Dill

Bühne frei hieß es am Sonntag für die ganz jungen Dressuraspiranten. Vor der schönen Seekulisse präsentierten sich die drei- und vierjährigen Reitpferde und Hengste und wetteiferten um die Championats Titel. Begonnen wurde mit einer Reitpferdeprüfung für dreijährige Stuten und Wallache. Und wie im Vorjahr war es Ausbilderin Christina Winkler, die das Siegerpferd vorstellte. Bonjour la Rouge (v. Dynamic Dream), stammt aus dem gleichen Mutterstamm (MV: Fürst Piccolo) vom Zuchthof der Familie Knott, wie die Vorjahressiegerin Bonjour le soleil. Mit der Endnote 8,0 lag Bonjour la Rouge nur ein Zehntel vor Johanna Wadenspanner, die Viola (v. Va Bene – Antango) unter dem Sattel hatte. Die Dunkelfuchsstute ist die diesjährige Bayerische Landessiegerstute und kann nun noch den Titel Vizechampionesse hinzufügen. Sie ist ein wahres Zuchtprodukt aus dem Hause Wadenspanner.

Spannend wurde es nochmals bei den vierjährigen Stuten und Wallache. Die Starterliste klang schon vielversprechend. Neben der Vorjahressiegerin Bonjour le soleil war auch die Landessiegerstute 2023, Royal Angel aus der Zucht von Andreas Meyer im Rennen. Die Schärpe holte sich dann aber Johanna Wadenspanner mit Valentin (v. Vitalis – Don Schufro). Der großrahmige Wallach legte als erster Starter eine beindruckende Performance hin. Die Richter zückten dreimal die 9,0 für den Trab, Galopp und für die Ausbildung. Für den Schritt gab es sogar eine 9,5. Die Endnote von 8,8 konnte dann keiner mehr toppen (B. Zuchthof Wadenspanner, Z. Dr. Jutta Steidl). Mit der Note 8,3 holte sich Brunox mit Geertje Hesse-Wadenspanner den zeiten Platz. Der Bohemian-Sohn bekam ebenfalls die Tageshöchstnote von 9,0 für die Ausbildung. Claudia und Roger Seegert sind seine Züchter.  

Lediglich drei Hengste traten in der Reitpferdprüfung ihrer Klasse gegeneinander an. Davon zwei dreijährige und ein vierjähriger Hengst. Der Champion bei den Vierjährigen heißt Bumblebee. Mit der Note 8,8 war er auch Gesamtsieger der Prüfung. Für ihn gab es die Traumnote 10,0 für seinen ergiebigen Schritt und jeweils die 9,0 für den Galopp und die Ausbildung. Der Benicio-Sohn (MV Don Diamond) ist ein Vollbruder zu dem Vorjahressiegerhengst Benison und zu dem DSP-Dressursiegerhengst 2021, Best Future. Sie alle stammen aus dem Zuchtstall von Franz Galneder. Vorgestellt wurde der Hengst von Lisa Horler. Die Schärpe bei den Dreijährigen trug ein weiterer Fuchshengst: Fandango fabuloso (v. Fidertanz – Romanov Blue Hors). Mit seiner Reiterin Julia Berlet erhielt er eine Endnote von 8,1. Das wunderschöne Sportpferd aus der Zucht von Karl Heinz Lanzinger (B. Peter La Rue) erhielt für den Typ die 9,0.  

Am frühen Vormittag wurde das Bayerische DSP Youngster Championat bei einer Dressurpferdeprüfung der Klasse S ausgetragen, zu dem sieben und achtjährige Pferde zugelassen waren. Unter den zehn Starten kamen drei aus dem bayerischen Zuchtgebiet. Das Beste bayerisch gezogene Pferd und damit Youngster Champion war Royal Rose (v. Londontime – Scolari) aus der Zucht von Andreas Meyer vom Strüthof. Die Stute erreichte mit ihrer Ausbilderin Hanna Peter unter den zehn Startern mit 74,331 % den dritten Platz.

 

Petra Krayl (Redakteurin)

Die Agraringenieurin ist die Expertin für das Zuchtgeschehen, Schwerpunkt Bayern, aber auch in den Themen Pferdehaltung, Stallbau und Technik versiert. Sie stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb mit einer kleinen Pferdezucht. Bevor sie zum Matthaes Medien Verlag kam, war sie in der Erneuerbaren Energien Branche als Marketing und PR-Managerin tätig. In Marbach absolvierte sie eine Reitwartausbildung und war auf ländlichen Turnieren im Springen und in der Dressur unterwegs. Heute trifft man sie auf den bayerischen Turnierplätzen als Begleiterin ihrer Tochter.

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