Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.
Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".
Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.
Datenschutzeinstellungen
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Der heutige Grand Prix von Hagen war außergewöhnlich. Alles was im internationalen Dressur-Geschäft Rang und Namen hat, ist an diesem Wochenende zu Gast am Teutoburger Wald. Selbst vielfach Weltrekordhalterin Charlotte Dujardin und ihr Trainer Carl Hester aus Großbritannien kamen von ihrer Insel, um bei Horses and Dreams mit von der Partie zu sein. So versprach schon die Starteliste einen hochkarätigen Wettkampf. Und die Erwartungen sollten erfüllt werden. Den Auftakt in die letzte Gruppe des Grand Prixs machte Weltmeisterin Isabell Werth im Sattel des elfjährigen DSP Quantaz. Der Sohn des Quaterback, der mittlerweile anteilig neben Victoria Max-Theurer auch im Besitz von Madeleine Winter-Schulze steht, ist neben Bella Rose und Weihegold Werths drittes Ass im Ärmel für die olympischen Spiele in diesem Jahr. 78,631 Prozent standen heute für das Paar am Ende zu Buche. Im starken Schritt musste das Paar deutlich Federn lassen, sonst wäre die 80 Prozent-Marke in Reichweite gewesen.Auf Werth folgte direkt im Anschluss ihre deutsche Mannschaftskollegin Jessica von Bredow-Werndl, die ihr Top-Pferd TSF Dalera BB mit nach Hagen brachte. Vom ersten Tritt an machte von Bredow-Werndl klar, dass sie hier um den Sieg mitreiten möchte. Auf eine energische Trabverstärkung folgten weitkreuzende Traversalen. Für die Piaffe und die Übergänge in die Passage gab es die ersten Zehner von Hagen. Dalera zeigte sich schon früh im Jahr in olympischer Form. 81,652 Prozent bedeuteten persönliche Bestleistung. Und das obwohl nach aufkommender Spannung im versammelten Schritt noch Luft nach oben gewesen wäre.Die Konkurrenz aus Großbritannien musste nachlegen. Charlotte Dujardin, die in der Heimat auf Mount St John Freestyle schon mit Prozenten weit über der 80er Hürde im Grand Prix belohnt wurde, legte ungeheuer stark los. Achter und Neuner zierten das Notenbild - Bredow-Werndls Führung schien nicht lange zu halten. Doch Unsicherheiten in der Piaff-Passage-Tour der Weltklasse-Reiterin kosteten Punkte. Bis zu den letzten Metern lieferten sich Dujardin und Jessica von Bredow-Werndl ein Duell auf Augenhöhe, das zugunsten der Deutschen Meisterin ausgegangen war. 81,457 Prozent brachten für Großbritanniens Nummer eins Platz zwei vor Isabell Werth.Immer stärker wurde im Verlauf des Grand Prixs Jessica von Bredow-Werndls älterer Bruder Benjamin, der in den Vier-Sterne-Grand Prix als letzter Starter gegangen war. Nach einem Start mit gebremsten Schaum wuchs sein Damon Hill-Sohn Daily Mirror immer mehr über sich hinaus. Auf eine gewohnt starke Schrittour folgten Wechsellinien wie an der Schnurr gezogen und kleinste Pirouetten. Mit satten 76,652 Prozent und Platz vier ritt "Benni" Werndl mitten in die internationale Spitze. Schon morgen möchten die Geschwister Werndl dann wieder ganz vorne mitmischen, wenn im Springstadion die Premiere des Grand Prix Specials zur Musik stattfindet. (FA)