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Sonntag, 16.05.2021 um 05:57

Pfaffenhofen: Auch die Kür geht an Romina Nieberle

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der Wettergott meinte es gut mit den Reitern in Pfaffenhofen: Entgegen der schlechten Prognosen blieb es am gestrigen Abend genau bis zur letzten Grußaufstellung des letzten Starters trocken. Trotz einer etwas verregneten Siegerehrung hatte Romina Nieberle guten Grund zum Strahlen: Nach dem S-Sieg am Vortag hing sie prompt noch den ersten Platz in der St. Georg-Kür an. Mit Free Willy ritt sie zu imposanter Musik zu einem Gesamtergebnis von über 75%, zwei Richter gaben in der B-Note sogar eine Note über 8 für die künstlerische Gestaltung.

Doch auch die anderen Reiter hatten Grund zur Freude: Der Veranstalter behielt sich vor, alle neun Teilnehmer, die sich gestern für die Kür qualifiziert hatten, zu platzieren. Wie bereits am Vortag positionierte sich Vicente Arroyo Penaranda mit Dirty Harry auf Rang zwei. Auch für Jakob Reglauer und Quindici gab es einen erneuten dritten Platz.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Siegerpferd vor diesem Turnier bislang noch nicht in der Klasse S platziert war. „Free Willy habe ich seit einem Jahr, ich habe ihn zum Geburtstag bekommen“, so Romina Nieberle über ihren riesigen Fuchs. Etwas traurig fügt sie hinzu: „Er tritt in sehr große Fußstapfen. Vor sechs Wochen musste ich meine Stute, mein Erfolgspferd, gehen lassen.“ Nach dem doppelten S-Sieg in Pfaffenhofen steht wohl fest, dass Free Willy auf dem besten Weg ist, diese Fußstapfen auszufüllen. (jd)Foto: Fotoagentur Herrmann

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