Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.
Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".
Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.
Datenschutzeinstellungen
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Was für ein Nervenkrimi in der Entscheidung der Deutschen Meisterschaften in Balve bei den Herren der Springreiter: Fünf Reiter waren nach drei Runden noch fehlerfrei. Der erste, der unter ihnen vorzulegen hatte, Tobias Meyer mit dem zehnjährigen KWPN Wallach Greatest Boy H. Der frühere Stalljockey bei Puschaks ist den Bayern noch gut bekannt - er ritt völlig souverän und sicher zu einer weiteren Nullrunde und wusste damit, dass er im Stechen (sollte es zu einem kommen) um die Medaillen wäre. Dann Cedric Wolf mit dem DSP Wallach DSP Chicitito. Die beiden erlaubten sich einen leichten Fehler.Und dann galt es: Daumendrücken für Bayern. Maximilian Weishaupt war dran, mit Omerta Incipit, einer zehnjährigen Bayerisch gezogenen Schimmelstute. Auch er war drei Runden zuvor ohne Fehler geblieben. Mehrfach klapperte es leicht bei den beiden, aber der Reiter aus Jettingen blieb cool – und fehlerfrei. Damit war klar: Er würde mit Tobi Meyer ins Stechen einziehen.Als nächster versuchte es Guido Klatte Jun. mit Qinghai. Das bewährte Paar sah souverän aus... doch in der Dreifachen merkte man schon beim Einsprung, dass es problematisch werden würde und am Ende standen elf Punkte auf dem Zettel. Damit fiel Klatte weit zurück.Der Letzte der Kandidaten: Marcus Ehning, sicher der Favorit. Mit Priam du Roset hatte er schon sein zweites Pferd in diesem Finale am Start... doch dann, gleich die erste Stange ging zu Boden. Aus der Traum für Ehning. Platz vier wurde es für die beiden, Patrick Stühlmeyer und die zehnjährige Württemberger Stute Carmina rutschten von hinten auf Bronze vor - sie waren am Schlusstag fehlerfrei geblieben.Und dann kam es also zum Stechen zwischen Maximiliam Weishaupt und Tobias Meyer. Wer würde das Rennen machen? Tobias Meyer hatte vorzulegen. Und er machte keinen Fehler, nahm Risiko, aber nicht zu viel. Aber mit seiner Nullrunde setzte er Weishaupt unter Druck. Und der? Ritt auch stark, aber er hätte mehr riskieren müssen. Am Ende war er einen Ticken zu langsam, aber auch fehlerfrei und sprang zum ersten Mal in Balve aufs Podest: Silber also für Weishaupt, Gold für Tobias Meyer, Bronze für Patrick Stühlmeyer. Was für spannender Sport. (mos)Foto: Stefan Lafrentz