Blau-weiße Festspiele in Gorla Minore
Unter Italiens Sonne wussten Bayerns Springeiter auf ganzer Linie zu überzeugen. Unter anderem zwei Nationenpreissiege erkämpfte sich der deutsche Springreiternachwuchs in Gorla Minore, zu denen auch Bayerns Nachwuchsriege einen großen Teil dazu beitrug.
Im Nationscup der Children siegte die deutsche Equipe mit lediglich acht Fehlerpunkten vor den Mannschaften aus Spanien und Italien. Nach dem Ausscheiden von Antonia Häsler war klar, dass alle Stangen zählen würden. Emma Bachl lieferte auf der zehnjährigen Schimmelstute Classic White zwei exzellente Nullrunden ab, ebenso Team-Kameradin Amy Helfrich auf Leon. Ava Ferch brachte ihren Quasimodo Z-Nachkommen Last Minute mit zwei Stangen ins Ziel. Das deutsche Children-Team lag damit klar auf der Eins. Auch am heutigen Grand Prix-Tag überzeugte Bachl auf Rang drei und Ferch auf Rang zehn des Großen Preises der Children. Bereits zuvor hatten die beiden jungen Damen unzählige Schleifen in Gorla Minore gesammelt.
Auch im Nationenpreis der Ponyreiter gab es kein Vorbeikommen an den jungen Wilden aus Deutschland. Leonie Assmann zauberte mit Hankifax H zwei sensationelle Nullrunden in den Parcours, dicht gefolgt von Emile Baurand, der mit Ami nach einem Fehler im ersten Umlauf, ebenfalls im zweiten Umlauf alles liegen ließ. Mit lediglich zehn Strafpunkten setzte sich das deutsche Pony-Team klar vor die Italiener (25 Strafpunkte) und die Schweizer (37 Strafpunkte). Baurand und Assmann fielen bereits an den Vortagen äußerst positiv auf und heimsten zahlreiche Top 10-Platzierungen im Pony- und Children-Lager ein.
Im Feld der Junioren bestätigten Lara-Marie Juraske und Theresa Kröninger ihre konstante Form. Juraske gewann im Sattel des 12-jährigen Hannoveraner Wallachs Carracio den Junioren GP mit zwei tadellosen Nullrunden. Bereits zuvor setzte sich Lara-Marie Juraske mit Good Live an die Spitze eines 1,30m-Springens. Ganze zwei Sekunden war die junge Amazone aus Vilshofen schneller als die internationale Konkurrenz gewesen. Theresa Kröninger durfte sich nach vielversprechenden Runden im Nationenpreis, den das deutsche Team auf Rang vier beendete, unter anderem über Platz sechs über 1,35m über Platz sieben über 1,30m mit ihren Erfolgspferden Hummer-N und Campino freuen. (akb)