WM-Sichtung Voltigieren: Platz drei für Ingelsberg
Die Sieger der dritten Sichtung für die Weltmeisterschaften im ungarischen Budapest (24. bis 29. August) heißen Fredenbeck (Landesverband Hannover), Alina Roß (Mecklenburg-Vorpommern) und Jannik Heiland (Hannover). Diese Voltigierer setzten sich am Bundesleistungszentrum in Warendorf vor den Augen von Bundestrainerin Ulla Ramge und der AG Spitzensport des DOKR gegen die hochkarätige Konkurrenz durch.
Das mit Spannung erwartete erneute Aufeinandertreffen der besten deutschen Voltigiermannschaften entschied das Team Fredenbeck für sich. Die Mannschaft vom Landesverband Hannover dominierte die letzte der drei Sichtungsturniere in allen drei Wertungsdurchgängen. Das Team von Trainerin und Longenführerin Gesa Bührig startete aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls ihres Vierbeiners Claus mit Ersatzpferd Captain Claus. Platz zwei zur dritten Sichtung ging an das Team NORKA Automation des VV Köln-Dünnwald. Die Rheinländer um Longenführer und Trainer Patric Looser kamen mit Pferd Calidor in der Endabrechnung auf 8,194 Punkte.Platz drei ging an das Team Ingelsberg. Die Bayern um FN-Voltigiermeister und Longenführer Alexander Hartl, die zur zweiten Sichtung auf Rang zwei gelandet waren, kamen diesmal mit ihrem Pferd Lazio auf 8,119 Punkte und wurden als Reserve-Team nominiert. Ulla Ramge: „Die beiden Gruppen liegen sportlich ganz eng beieinander und haben Weltklasse-Küren. Die Entscheidung für Ingelsberg als Reserve fällt aufgrund der Tatsache, dass Lazio das erfahrenere Pferd ist und konstantere Durchgänge gezeigt hat.“ Die Bundestrainerin betonte: „Dass wir drei Teams auf diesem hohen Niveau haben, da bin ich schon sehr dankbar.“Vor dem internationalem Richtergremium in Warendorf hinterließ Jannik Heiland bei den Herren einen bleibenden Eindruck. Zur erste Sichtung musste der 28-Jährige aus Wulfsen noch verletzungsbedingt auf einen Start verzichten. Beim zweiten Einladungsturnier in Warendorf war er auf Rang drei gelandet. Nun war er wieder da mit seinem Pferd Dark Beluga und Longenführerin Barbara Rosiny. Das Erfolgs-Gespann startete mit Platz drei in der Pflicht in den Wettkampf und schob sich anschließend mit den Siegen in Technikprogramm (8,137) und der Kür (8,706) auf den ersten Platz vor. Rang zwei ging an Jannis Drewell auf Qualimero OLD und Longenführerin und Mutter Simone Drewell vor Thomas Brüsewitz aus Köln mit Eyecatcher und Longenführerin Alexandra Knau.Platz vier erturnte sich Julian Wilfling aus Untermeitingen. Der 25-jährige Bayer kam mit Pferd For Ever und Longenführer Alexander Zebrak auf total 7,707 Punkte. Feliciano, das Pferd von Regina Burgmayr, zeigte während der Wettkampfvorbereitungen Taktunreinheiten, weshalb die Bayerin auf den Wettkampf verzichtete. (pm/ms)