Gut Ising: Ein Tag voller Highlights
Der gestrige Tag in Ising war lang, im Morgengrauen ging es los und bis spät in die Nacht gab es keinen Stillstand auf der schönen Anlage der Familie Gugler am Chiemsee. Neben Amateur- und Jungpferdeprüfungen standen unter anderem auch vier Dressur- sowie eine Springprüfung der schweren Klasse auf dem Programm.
Der Sieg in der ersten S***-Dressur, der Qualifikation zum Finale des Louisdor-Preises 2021, ging erneut an Matthias Alexander Rath und den achtjährigen hannoveranischen Hengst Destacado FRH mit 77,302% . Von zwei Richtern gab es sogar eine 10,0 auf den lupenreinen Schritt des Desperados-Sohnes.
Auf Platz zwei landeten mit 74,419%, wie bereits am Vortag, Leonie Richter und der neunjährige bayerische Wallach Quietschbunt aus der Zucht von Familie Reglauer.
Auf Rang drei platzierte sich die Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl mit ihrem zehnjährigen Nachwuchspferd Sir Max und 70,558%.
Die goldene Schleife im anschließenden St. Georges muss den Tag für Alina Kaltstein wohl perfekt gemacht haben, der jungen Dressurreiterin aus Olching wurde gestern Abend feierlich das goldene Reitabzeichen überreicht. 72,325% stand am Vormittag nach ihrer Vorstellung mit dem zehnjährigen österreichischem Hengst United Europ an der Anzeigetafel. Für den Stall der Familie Meggle an den Start gegangen ist mit dem achtjährigen Meggle´s Fideolio Royal Matthias Bouten aus Rechtmehring. Mit 71,096% platzierte er sich knapp hinter der Siegerin Alina Kaltstein. Rang drei ging an Ferdinand Csaki und den zehnjährigen Lissaro-Sohn Las Vegas aus München-Riem.
Im Anschluss ging eine weitere S***-Dressur über die Bühne. Auch hier zeigte ein Pferd aus dem Stall Meggle eine sehr souveräne Runde und sicherte sich den Sieg in dieser Prüfung. Der elfjährige Trakehner Meggle´s Grimani TSF erhielt unter Matthias Bouten 71,579%. Auch Ferdinand Csaki sicherte sich hier eine Schleife, mit dem neunjährigen Dwayn wurde es mit 67,193% Rang zwei. Auf dem dritten Platz landeten Alexandra Sessler und der achtjährige Württemberger Dun Dee mit 66,315%.
Das Highlight dieses vorletzten Turniertages des „Chiemsee Pferdefestivals“ war die S*** Grand Prix Kür unter Flutlicht.
Bis spät in die Nacht wurde hier um den Sieg gekämpft. Unübertroffen blieb aber auch bei diesem Mal die junge Dressurreiterin Lisa-Maria Klössinger aus Ampfing, bereits am Freitag konnte sie mit ihrem 16-jährigen Württemberger FBW Daktari den Grand Prix gewinnen. Auf den gestrigen Ritt gab es 80,225% vom Richterkollegium, mit deutlichem Abstand sahen sie alle fünf Richter auf dem ersten Rang.
Mit 75,375%, und somit fast fünf Prozent Abstand zur Siegerin, platzierte sich Uwe Schwanz mit dem dreizehnjährigen, bayerisch von Martin Niedermair gezogenen, Hermes auf Rang zwei.
Und auch Ferdinand Csaki blieb auf Erfolgskurs, mit dem fünfzehnjährigen Hannoveraner Stevie Wonder M erhielt er 74,275% und somit die weiße Schleife.
Auch im Parcours war an diesem sommerlichen Tag wieder einiges los, als schwerste Prüfung des Tages wurde ein Parcours über 1,45m aufgebaut. In dieser Prüfung mit anschließendem Stechen machte „Number One“ unter Wolfgang Puschak seinem Namen alle Ehre und so durfte sich die beiden über den Sieg freuen. Auf Platz zwei und drei landete nach zwei fehlerfreien Runden im Stechen Jörg Oppermann aus Gückingen mit seinen Pferden Quin-Ba-Lou und Olymp. (pfd)