Was für ein Kerl
Steinbach von Burggen ist der Siegerhengst der Kaltblutkörung 2021
Am Freitag kamen die Kaltblutzüchter in München Riem zusammen und stellten ihre Junghengste aus dem Jahrgang 2019 der Körkommission vor. Und das Schöne war, die Veranstaltung fand endlich wieder mit Zuschauern statt. Die Bude war voll, wie der zweite Vorsitzende des Verbandes Florian Schelle erfreut feststellte. Fast 50 Hengste aus ganz Bayern waren angemeldet. Insgesamt konnten 14 von ihnen mit dem Prädikat gekört heimfahren. Überragender Sieger der 64. Verbandskörung für die Rasse Süddeutsches Kaltblut wurde der Sixtus Sohn Steinbach von Burgen. Markus Schleich stellte den Dunkelfuchs (Züchter: Sabine und Sebastian Grandauer) der Körkommission vor. Zuchtleiter Torsten Große-Freese kam bei seiner Beurteilung ins Schwärmen. „Was für ein Kerl! Wunderschön, ein Hengst der kaum Wünsche offenlässt.“ Ausgestattet mit viel innerer Ruhe, Gelassenheit und einem überragenden Schritt, lobte die Körkommission.
Den Titel des Bewegungssiegers sicherte sich der Sohn des Sribery aus einer Mutter von Rubinstein. Ausgestellt wurde der Braune von Johan Thomas Glonecker. Vor allem beim Freilaufen konnte er die Richter begeistern. „Hochelastisch, immer bergauf und vor allem Leichtfüßig. Es war eine Demonstration, wie ein Kaltblut traben kann,“ begründete Große-Freese das Urteil. Züchter und Besitzer Johann-Rudolf Herzner freute sich über den ersten Reservesieger. Zweiter Reservesieger wurde ein Rapphengst von Rudi, den Josef jun. Kotz ausstellte.
Hier finden Sie das komplette Körergebnis: