Süddeutsches Ponychampionat: Versöhnliches Ende für die bayerischen Ponyreiter
Am Wochenende hat das Süddeutsche Ponychampionat im hessischen Darmstadt stattgefunden. Für die bayrischen Ponyreiter verlief das Wochenende sowohl im Springen als auch in Dressur durchwachsen. So spielten alle Mannschaften bei der Vergabe der Mannschaftsmedaillen keine entscheidende Rolle.Im heutigen M-Springen gelang Victoria Schumacher mit ihrem Nicky Nightmare die Überraschung: sie setzte sich gegen die schlussendliche Goldmedaillen-Gewinnerin Elisabeth Maria Geisinger durch und gewann die dritte Wertungsprüfung. Geisinger und Schumacher hatten beide einen Abwurf im Stechen. Doch Victoria Schumacher war um eine Haaresbreite schneller als Geisinger. Nachdem Victoria Schumacher an den ersten beiden Tagen noch Abwürfe kassieren musste, reichte es in der Gesamtwertung zum fünften Platz. Es war der erste Sieg auf M-Niveau für Schumacher. Lea Katzenberger schaffte es mit ihrem Nevins King ebenso ins große Finale. Im heutigen M-Springen kassierte sie jedoch zwei Abwürfe. Im gestrigen L-Springen zeigte sie eine souveräne Null-Fehler-Runde und platzierte sich auf einem guten sechsten Platz.
In der Einzelwertung fand der Ponynachwuchs heute einen versöhnlichen Abschluss. In der Dressur erreichten Lotta Beckmanns und Viktoria Schudack das große Finale. In der heutigen L-Kür mit zwei Sternen platzierte sich Lotta Beckmanns mit ihrem Grenzhoehe`s Dragon Kiss auf einem guten fünften Platz. Sie erhielt 71,6 Prozent. Am Freitag platzierte sich Beckmanns schon auf dem sechsten Platz. Viktoria Schudak platzierte sich heute mit Deep Beat Diamond und 69,3 Prozent auf dem achten Platz. In der Gesamtwertung rangierte Lotta Beckmanns auf dem siebten Platz und Viktoria Schudak auf dem achten Platz. In der Einzelwertung ging die Goldmedaille nach Hessen an Franziska Roth und Daily Pleasure WE. Im kleinen Finale platzierten sich Sophie Rankl und Fabo San auf dem sechsten Platz und Helena Moosrainer und Double Joy auf dem siebten Platz. Annika Bamberg landete in dieser abschließenden L-Kür auf dem ärgerlichen ersten Reserveplatz. (mb)