Durchwachsenes Wochenende für Bayerns Jugend in Opglabbeek
Beim internationalen Jugendturnier im belgischen Opglabbeek blicken Bayerns Nachwuchspiloten auf ein durchwachsenes Wochenende zurück. Konnten die Einzelreiter in den Rahmenprüfungen einige beachtenswerte Platzierungen erzielen, fehlte in den Nationenpreisen oft das letzte Quäntchen Glück.
Am Donnerstag startete Ava Ferch vielversprechend ins Turnier. Im Sattel von Chessy blieb Ferch in beiden Phasen null und sicherte sich Rang drei im Zwei-Phasen-Springen über 1,10m der Ponys. Bayerns Ponyaushängeschild Leonie Assmann konnte ebenfalls ihre Klasse ausspielen. Unter anderem belegte Assmann im Pony-Springen über 1,25m Rang sechs mit ihrem Erfolgspony Hankifax H. Auch mit Drift blieb Assmann null und sicherte sich den vierten Platz im Zwei-Phasen-Springen der Ponys über 1,25m. Emile Baurand pilotierte im selben Springen Ronja H auf Rang sechs, auch diese beiden verließen den Parcours ohne Fehler.
Am Sonntag setzte sich die deutsche Mannschaft der Ponyspringreiter auf den vierten Platz im Nationenpreis. Das Team um Equipe-Chef Karl Brocks rangierte damit hinter den Siegern aus Irland sowie Frankreich und Holland auf den Folgerängen. Als einzige des deutschen Teams blieben Leonie Assmann und Hankifax H im ersten Umlauf null, in der zweiten Runde nahmen die beiden einen Fehler mit ins Ziel. Bei Emile Baurand und Ami fiel im ersten Umlauf ebenfalls eine Stange, im zweiten Umlauf waren es zwei.
Auch im Junioren-Team zählte die deutsche Mannschaft auf ein Mitglied aus Bayern. Theresa Kröninger und Hummer-N nahmen im ersten Umlauf zwölf, im zweiten Umlauf vier Fehler mit ins Ziel. Das bedeutete im Gesamtergebnis den Silberrang für die deutsche Equipe um Bundestrainer Peter Teeuwen. Kröninger konnte sich bereits zuvor auf Platz neun eines Zwei-Phasen-Springens über 1,40m mit Quentin platzieren. Mit Cosa Nostra und Ciro nahm auch Marie Flick zwei Schleifen über 1,40m mit nach Hause. (akb)