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Samstag, 23.04.2022 um 09:16

CSI2* Stadl-Paura: Championatssieg für Stefan Eder

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der rotweißrote Siegesreigen beim CSI2* in Stadl-Paura geht weiter! Nach Christoph Notheggers Erfolg im Gold-Tour-Auftaktspringen folgte im gestrigen Championat von Stadl-Paura powered by Richterpharma der nächste Clou des Gastgeberlandes Österreich: Stefan Eder zeigte sich in Siegerlaune, setzte im ersten Weltranglistenspringen des Wochenendes gekonnt die Bestmarke und schnappte sich den Triumph. 

Das 1,45 Meter hohe Hauptspringen am Freitagnachmittag, das von Franz Madl und Hannes Fuchs gestaltete Championat of Stadl-Paura powered by Richterpharma, hatte Springsport vom Feinsten geboten: Nicht nur hohe Hürden und sehenswerte Ritte gab es zu sehen, sondern auch ein rasantes Stechen. Insgesamt 20 Teilnehmer*innen konnten sich nach lupenreinen Vorstellung im Grundparcours für die Entscheidung qualifizieren und hatten dort beim Rennen um das erste Ranking-Springen ein Wörtchen mitreden. , 

Wie man den verkürzten Kurs am besten anlegt, demonstrierte ein souveräner Stefan Eder. Der Fixkraft-Teamreiter und Clubmitglied des RC Pferdezentrum Stadl-Paura hatte seinen Heimvorteil genutzt und jumpte unter großem Jubel in der uneinholbaren Richtmarke von 45,58 Sekunden on Top. Gesattelt hatte er seinen genial mitkämpfenden Schimmelwallach Dr. Scarpo, der im Grundparcours und Stechen perfekte Runden abspulte. Die Plätze zwei und drei waren fest in deutscher Hand: Stammgast Andreas Brenner bestach gemeinsam mit Lenox III mit dem zweitbesten Resultat und wurde in 47,31 Sekunden Zweiter. Rang drei ging an Landsfrau Selina Höger, die auf Flintstone V in 47,52 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Ebenfalls mit astreinen Vorstellungen ins Stechen eingezogen waren Peter Englbrecht auf Concerto Mio (9. Rang), das gestrige Siegerpaar Christoph Nothegger und Twilight 2 (10. Rang) und Gerfried Puck mit Deckhengst Naxcel V (11. Rang). Sie alle hatten leider in der Entscheidung einen Abwurf zu verbuchen.  Hervorzuheben waren auch die Leistungen von Theresa Pachler auf Smart Chick Napoleon (15. Rang), Roland Englbrecht auf Calippo 8 (18. Rang) und Josefina Goess-Saurau auf Happy Girl (19. Rang), denn auch sie waren nach absolviertem Nuller ins Stechen eingezogen.

Acht weitere internationale Prüfungen standen am Programm

Am besten Weg zum Finalspringen sind die Jungpferde, die am Freitagvormittag ihren zweiten Teilbewerb absolvierten. Aus heimischer Sicht lief es gut: Bei den Fünfjährigen blieben Catrin Glötzer-Thaler auf Kleons Tommy und Theresa Zimmer mit Toppic van´t Amaldonk Z fehlerfrei, bei den Sechsjährigen Daniel Gnaser auf Luna H, Bianca Rüscher mit Ida RZH sowie Katharina Rhomberg mit Constantin Z und bei den Siebenjährigen Katharina Rhomberg auf Colestus Cambridge, ihr Bruder Christian Rhomberg mit Locanto RN, der gestrige Gold-Tour-Sieger Christoph Nothegger mit seinem gekörten AWÖ-Hengst Rock me Cristallo und Bianca Rüscher auf Holly RZH.

Im Preis der Firma Happy Horse, der CSI1*-Big-Tour über 1,30 Meter, machte Matthias Atzmüller das Rennen. Der Team-Happy-Horse-Reiter bestätigte bereits gestern mit Spitzenplatzierungen seine Form und wurde heute zum Gewinner prämiert. Er konnte sich dabei voll und ganz auf Sensicell´s Necofina verlassen, die im gestrigen Opening Zweite wurde. Hinter den siegreichen 59,53 Sekunden brauste die Schweizerin Charlotte Barbey auf Balou´s Bijou N auf den zweiten Platz (61,98 Sekunden). Auf den Rängen drei und vier reihte sich ein konstanter Tobias Pfingstl ein. Er konnte sowohl mit AWÖ-Stute Copacabana (62,41 Sekunden) als auch mit Idiaal Special H.J. (64,54 Sekunden) aufhorchen lassen und Top-Platzierungen für Österreich verbuchen. Apropos: Dieses Kunststück gelang auch Bianca Rüscher auf Cugano RZH (5. Rang), Carola Lehner mit Double Jeopardy de Tiji Z (7. Rang) und Miriam Überbacher auf Chirico 6 (9. Rang).

Für die 1,35 Meter hohe, von Equitron gesponserte Silver Tour hatten 69 Teilnehmerpaare ihre Nennung abgegeben. Der Run um die Bestzeit war groß und am Ende einer spannenden Prüfung konnte die Alpenrepublik einmal mehr für einen Triumph sorgen: Es war ein siegessicherer Dieter Köfler, der seine Runde mit Chamorka am allerbesten angelegt hatte. Beim mächtigen Satz über die Ziellinie schienen 59,13 Sekunden und der erste Platz auf der großen Videoleinwand auf. Bis zum letzten Starter sollte sich daran auch nichts mehr ändern. Am ehesten kam noch Charlotte Barbey an die Siegerzeit heran und holte mit Cardoso in 62,37 Sekunden den zweiten Platz. Auch Belgien war am Podium platziert: Raphael Masson mischte mit Conconchello ganz vorne mit und wurde in 62,51 Sekunden Dritter. Österreich hatte noch weitere Erfolgsgaranten am Start: Stefan Eder sprang mit Condaro in 62,68 Sekunden auf den vierten Platz. Katharina Rhomberg auf Boa SB (7. Rang) und Monika Madl auf Atreju 97 (8. Rang) klassierten sich unter den Top-Ten. Gerfried Puck konnte sich mit beiden Pferden - Equitron Jake (12. Rang) und Ornaat V (16. Rang) - platzieren. Ihm nach machte es Carola Lehner, die mit Niara ebenfalls eine Platzierungsschleife ergatterte (18. Rang).

Nikolaus Leckebusch-Peters nutzte gemeinsam mit Curley Sue 187 seine Chance im European Youngster Cup und platzierte sich im 1,40 Meter hohen zweiten Teilbewerb an der Spitze. Seine unschlagbare Richtmarke lag bei cool angelegten 64,18 Sekunden. Die Entscheidung fiel am Ende hauchdünn aus, trennten die ersten drei Platzierten lediglich vier Zehntel. In 64,42 Sekunden galoppierte Alia Knack auf Campari VII über die Ziellinie. Pheline Ahlmann rangierte mit Dialo in 64,58 Sekunden an dritter Stelle. Fehlerfrei geblieben war Pia Hochreiter, die sich mit Captain Future 3 eine rotweißrote Top-Ten-Platzierung sicherte und für das beste rotweißrote Ergebnis sorgte.

Silvio Weiss war mit Picobella 6 im Preis der Fr. Felder Stall nicht zu schlagen. Er drückte in der 1,10 Meter hohen CSI1*-Small-Tour seinen Stempel auf und verwies seine Mitstreiterinnen Jill Laara Willig auf Cash und Tina Hensel auf Petite Fleur PJ auf die hinteren Plätze. In den Platzierungsrängen schien dreimal die rotweißrote Fahne auf: Ines Mühlböck mischte ganz vorne mit und wurde mit Stakkato´s Infinity Vierte. Jana Wurm jumpte mit dem in Österreich gezogenen Geyers Graffity auf den siebenten Endrang. Und auch die Tirolerin Silvia Öttl trumpfte im Sattel von Quintar the Homage Z mit einer makellosen Runde auf und rangierte an neunter Stelle.

Im Auftaktbewerb der International Fixkraft Trophy, die sich ja über die beiden Upper-Austria-Show-Jumping-Tour-Etappen in Stadl-Paura (21.-24.04.2022) und in Ranshofen (02.-05.06.2022) erstreckt, holte Hannah Abfalterer den Heimsieg für Österreich. Die Tirolerin lieferte mit Lesaro 2 die Siegerzeit von 59,50 Sekunden ab. Dahinter reihte sich Nicole Snoblova auf Diarados S an der zweiten Stelle ein (59,83 Sekunden). Nur fünf hundertstel Sekunden langsamer war die drittplatzierte Theresa Wanninger auf Crunchip K (59,88 Sekunden). Eine österreichische Platzierung gab es obendrein für Jana Wurm, die mit Cobello Neunte wurde. (PM)

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