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Mittwoch, 04.05.2022 um 16:47

Ansbach: Ralf Kornprobst in Siegeslaune

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Für Ralf Kornprobst hätte es zum Auftakt in Ansbach kaum besser laufen können. Gleich zwei Mal führte der 51-jährige Dressurausbilder am heutigen Mittwoch die Siegerehrung an. Unter anderem gewann Kornprobst die Einlaufprüfung für die morgige erste süddeutsche Quali der DERBY Stars von Morgen, eine Inter II. Im Sattel des Trakehner Wallachs TSF Cayenne RS punktete Kornprobst vor allem in der Piaff-Passage-Tour und erhielt 71,579 Prozent, was in der Endabrechnung den Sieg bedeutete. Die Richter Hermann De Reuver, Christoph Hess und Nicole Nockemann sahen den Dressurreiter aus Eichenried Moosinning und den zehnjährigen Imperio-Nachkommen damit auf den Rängen eins, drei und vier. Nicht ganz einig war sich die Jury auch bei den beiden Zweitplatzierten: Mit den Platzziffern 8,4 und 1 trabte Tatjana Burger auf Quadriga’s Donna Dream auf den Silberrang. Die Amazone vom Gut Waffenschmiede bekam summa summarum 70,439 Prozent für die Vorstellung der Oldenburger Don Cismo-Tochter. Punktgleich Zweite wurde Franziska Stieglmaier mit dem neunjährigen DSP-Nachkommen von Damon Hill Diamond Head.

Eindrucksvoll hatte Ralf Kornprobst auch die S*-Dressur zuvor gewonnen. Mit 75,119 Prozent und damit fast sechs Prozent Vorsprung setzte sich der Dressurausbilder mit DSP Fiderschlag (Z.: Nicole Haas) eindeutig an die Spitze. Über Rang zwei durfte sich Johanna Wadenspanner freuen. Sie hatte an diesem Nachmittag die neunjährige Hannoveraner Stute Alouette gesattelt und für ihre Vorstellung 69,365 Prozent erhalten. Mit Lisa Casper und Defago ging Rang drei ins Nachbarland nach Baden-Württemberg. Die junge Amazone vom Gestüt Birkhof galoppierte mit dem Württemberger Saro Hi zu 68,690 Prozent und platzierte zudem Zweitpferd Defago auf dem fünften Platz.

Mit Spannung wurde auch die erneut ausgeschriebene Dressurpferdeprüfung der Klasse S erwartet, die im süddeutschen Raum nur wenig bis gar nicht ausgeschrieben wird. Mit bärenstarken 78,808 Prozent durfte sich Franziska Stieglmaier mit dem siebenjährigen Zack-Nachkommen Zahin über den Sieg freuen. Platz zwei ging mit Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper nach Baden-Württemberg. Der großrahmige Fuchs, der im letzten Jahr die Silbermedaille bei den Bundeschampionaten in der Konkurrenz der sechsjährigen Dressurpferde gewann, bekam unter dem Sattel seiner Ausbilderin und Besitzerin 77,808 Prozent. Mit Special Diva folgte auf Rang drei gleich ein weiterer Nachkomme des Sezuan. Yara Reichert führte die ebenfalls erst siebenjährige Rappstute zu 76,327 Prozent. (akb)

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