Preis der Besten: Bronze für Jacob Feyler
Nach einem wahren Herzschlagfinale durfte sich Jacob Feyler heute über die Bronzemedaille bei den Junioren freuen. Jacob Feyler und sein routinierter Caligor platzierten sich im gestrigen Zeitspringen der Klasse S auf einem guten achten Platz. Hier mussten sie noch einen Abwurf in Kauf nehmen, was sie jedoch über eine schnelle Zeit (74,83 Sekunden) wieder gut machen konnten. Heute, im Finale der Junioren, wurde es der zwölfte Platz. Im Stechen musste Feyler leider wiederum zwei Abwürfe in Kauf nehmen. Doch auch heute machte seine starke Zeit alles wett. Denn im gesamten Feld der Junioren blieb nur die Siegerin Paula Fischer ohne Abwürfe und hatte am Schluss nur einen Zeitfehler auf ihrem Konto. In der Gesamtwertung gab es nach den zwei Wertungsprüfungen einige Verschiebungen, wodurch sich Jacob Feyler über einen sensationellen Bronzerang freuen durfte. Die Goldmedaille ging an Naomi Himmelreich. Über Silber freute sich Julius Bleser. Emile Baurand sicherte sich heute mit Platz 13 ebenso eine Platzierung.
Doch auch im Bereich der Children überzeugten die bayrischen Springreiter. So platzierte sich Jolie Marie Kühner mit ihrer routinierten Queen Lathifa auf einem starken fünften Platz. Das M*-Springen meisterte das prominente Nachwuchstalent aus München ohne Abwürfe in einer Zeit von 75,01 Sekunden. Jolie Marie Kühner gehörte in diesem Jahr schon zum Nationenpreisteam im italienischen Gorla Minore an. Doch auch Ava Ferch und ihre Quintessa Lox zeigten eine schöne Nullrunde. Leider war die Zeit von 82,16 Sekunden etwas zu langsam für eine Platzierung. Luise Konle musste heute einen Abwurf in Kauf nehmen. Auch Victoria Schumacher kassierte zwei Abwürfe. Der Sieg der ersten Wertungsprüfung der Children ging an Carlotta Merschformann in einer Zeit von70,74 Sekunden.
Auch bei den Ponyspringreitern gab es heute Grund zur Freude. Emile Baurand, der in diesem Jahr schon internationale Platzierungen in Fontainebleau sammelte, platzierte sich heute auf dem sechsten Platz. Mit seiner Ami lieferte er eine Nullfehlerrunde in einer Zeit von 79,18 Sekunden. Damit befindet er sich vor dem morgigen Finale ebenso in Medaillenreichweite. Bei den Jungen Reitern zeigte Ann-Sophie Seidl zwar eine Nullfehlerrunde, jedoch war die Zeit von 87,02 Sekunden etwas zu langsam. So wurde es der undankbare erste Reserverang.