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Montag, 06.06.2022 um 08:56

Wiesbaden: Stieglmaier und Zahin knacken die 80 Prozent

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Beim Blick auf diese Ergebnistafel staunte man nicht schlecht! Beim Wiesbadener Pfingstturnier im geschichtsträchtigen Biebricher Schlosspark stellte Dressurreiterin Franziska Stieglmaier ihre Nachwuchshoffnung Zahin äußerst erfolgreich vor. In der international ausgeschriebenen Tour der siebenjährigen Remonten gewann Franziska Stieglmaier im Sattel des Dancier-Nachkommen die Einlaufprüfung mit 78,539 Prozent. Bereits dort griff die Jury tief in die Notenkiste. Doch der Pfingstsonntag bewies, da geht noch mehr! Sagenhafte 80,286 Prozent bedeuteten in der Endabrechnung der Finalprüfung Platz zwei, hinter dem Sieger Joäo Pedro Moreira und dem Fürsten-Look Nachkommen Fürst Kennedy OLD, die diese Prüfung mit 80,329 Prozent gewannen. Stieglmaier und Zahin hatten in der „Quality“-Note 85,000 Prozent erhalten, für die technische Ausführung 75,571 Prozent. Platz drei ging an die Fuchsstute Scarlett O’Hara, einer der Publikumslieblinge der letztjährigen Bundeschampionate, allerdings mit einer neuen Ausbilderin im Sattel, nämlich Lena Waldmann.

Im Feld der sechsjährigen Dressurpferde durfte sich Lisa Horler zunächst über Rang fünf mit dem Goldberg-Nachkommen Get you the Moon freuen. Der bildschöne Rappe erhielt für die Vorstellung unter seiner Ausbilderin in der Endnote eine 8,12. Alle Einzelnoten wurden mit einer sehr guten Acht bewertet, vor allem die Perspektive überzeugte mit einer 8,7. Lediglich die Schritt-Note zog den Schnitt mit 6,8 etwas nach unten. In der zweiten Prüfung konnten sich Horler und Get you the Moon weiter steigern. Die Richter vergaben eine 8,4 für Trab und Galopp, eine 8,7 für die Ausbildung und eine bärenstarke 8,8 für den Gesamteindruck. Auch der Schritt kam an diesem Tag mit einer 7,4 deutlich besser weg, was in der Endabrechnung eine Gesamtnote von 8,34 und damit Rang drei bedeutete.

Maximilian Schmid belegte in der Barrierenspringprüfung Platz zwei mit dem zehnjährigen KWPN-Wallach Pumuckl. Der Springreiter vom Ammersee musste lediglich dem Dänen Mathias Norheden Johansen und dem achtjährigen Travalo den Vortritt lassen.  (akb)

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