Prince of Persia jetzt der Prinz von Straubing
Straubing krönte am Pfingstmontag seinen neuen Prinzen - und der trägt den Namen „Prince of Persia“. Als einziger Doppel-Nuller entschied Emile Baurand im Sattel des Oldenburger Perigeux-Nachkommen den Großen Preis von Straubing auf Zwei-Sterne-Niveau für sich. Prince of Persia, der von seinem Besitzer „PoP“ abgekürzt wird, sprang unter Jungtalent Baurand zwei fantastische Runden und spielte nur so mit den Abmessungen des S**-Parcours. Zehn Paare waren zum Turnierhöhepunkt der Bavarian Youngster Classics angetreten, vier von ihnen schafften es in die entscheidende Siegerrunde. Nur zwei kamen allerdings mit einer weißen Weste in den finalen Parcours: Baurand und Jungprofi Basile Bettendorf mit der neunjährigen Stute Kyoto du Gibet. Bettendorf und die luxemburgisch gezogene Tochter des Kiwi du Gibet mussten dann aber in der Siegerrunde einen Fehler hinnehmen, fielen daher zurück auf Rang drei. Baden-Württemberger Mario Walter und die selbstgezogene Cora de la Rosa W blieben bei der einen Stange aus dem Umlauf, hatten in der Siegerrunde die schnellere Zeit und wurden daher Zweite.
Das abschließende Punktespringen der Klasse S* gewann Lucas Barbera im Sattel des schicken KWPN-Wallachs Izel BB. Nach Platz zwei und drei in den schweren Springen der Vortage, gab es am Abschlusstag kein Vorbeikommen an dem Duo aus Kranzberg. Der international für Argentinien startende Springreiter setzte sich mit bärenstarken sechs Sekunden Vorsprung und voller Punktzahl an die Spitze, vor Julia Schneeberger und DSP-Wallach Levis auf Rang zwei sowie Thomas Hofbauer und der selbst gezogenen Bayern-Stute Cassia Silvera auf Rang drei. (akb)