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Freitag, 22.07.2022 um 20:04

Darmstadt: Der erste Champion im Parcours

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Tag drei in Darmstadt Im Rahmen der DSP-Championate wurde heute der erste Champion im Parcours gekürt. An der Reihe waren die vierjährigen Springpferde. zwölf Paare stellten sich dem Parcours der Klasse A**. Mit einer Traumnote von 9,2 geht der Titel an den Marbacher Landbeschäler Million Ways v. Million Dollar-Escudo I (DSP/BW, Z.+B.: Haupt- und Landgestüt Baden-Württemberg) unter Eva-Maria Lühr. Million Ways überzeugte zunächst bei seinem 50-Tage-Test mit einer springbetonten Endnote von 8,3 und wurde im Rahmen der DSP-Sattelkörung in Marbach gekört. Er ist der Vollbruder zur ein Jahr älteren Hauptgestütsstute Mata Hari. Million Ways bewies heute einmal mehr seine unwahrscheinlich gute Rittigkeit. Immer auf der Linie bleibend, unheimlich gleichmäßig und in jeder Wendugng ausbalancierte im Handgalopp drehte er seine Runde über den große Springplatz. Am Sprung zeigte er sich vorsichtig, mit guter Vorderbeinmechanik - besser geht es kaum für einen Vierjährigen! Ab sofort darf sich der Hengst nun DSP-Springpferdechampion nennen! Über den Vize-Champion darf sich ein weiteres Haupt- und Landgestüt freuen, diesmal das Gestüt in Neustadt (Dosse). Der Springsieger des Schaufenster der Besten 2020, Oganero P v. Ogano Sitte-Lyjanero (Z.+B.: Pietscher GbR) sprang unter Felix Ewald zu einer Wertnote von 8,7. Der Fuchshengste zeigte sich am Sprung sehr vorsichtig und kraftvoll abspringend, lediglich das Vorderbein kam manchmal etwas weit vor am Sprung. Springpferde aus Bayern gingen heute in Darmstadt nicht an den Start.Für die vierjährigen Stuten und Wallache stand heute zunächst die Qualifikation für das Finale auf dem Programm. Mit einer Endnote von 8,5 setzte sich der in Brandenburg-Anhalt gezogene Fürst Fabuloso an die Spitze des Feldes. Mareike Mimberg setzte den bewegungsstarken und imposant auftretenden Don Royal-Quatergold-Sohn (Z.+B.: Frank Klakow) in Szene. Mit keiner Note schlechter als 8,0 empfahl sich das Paar für den Titel. Mit 8,4 dem Siegerpaar dicht auf den Fersen waren heute Christina Winkler und der in Baden-Württemberg gezogene Fürst Fabuloso v. Fürstenball-Alassio's Boy aus der Zucht von Anton Herre und in Besitz von Sophia Deinböck stehend. Für den amtierenden baden-württembergischen Landeschampion gab es im Schritt die 8,0, ansonsten durchgehend die 8,5. Das beste bayerische Pferd rangierte auf Rang fünf: Bel Marone v. Benicio-Lanciano aus der Erfolgszucht von Franz Galneder unter Katharina Ullmann. Für das Paar gab es eine 8,1.Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen konnte Lisa Horler einen Doppelsieg verbuchen! Sie siegte im Sattel des amtierenden baden-württembergischen Landeschampions, vor dem bayerischen Landeschampion. Der noble Secret-Gardez-Sohn Selected (Z.: Carina Tincke, B.: Josef Wörner) zeigte heute erneut seine ganze Klasse. Mit einer 8,0 für den Schritt, jeweils 9,0 für Galopp und Ausbildung sowie 9,5 für Trab und Gebäude setzte er sich mit einer Endnote von 9,0 an die Spitze. Dem kaum in etwas nach stand der bewegungsstarke Especially. Der Escolar-Lauries Crusador xx-Sohn stammt aus der Zucht der ZG Robert und Petra Knott und steht in Besitz von Ursula Grügel. Für Trab und Galopp zückten die Richter hier die 9,5, ldiglich den Galopp hätte man sich gelassener und besser schreitend gewünscht, 7,5. Mit einer Ednnote von 8,8 braucht sich der Wallach allerdings keineswegs verstecken!

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