Pony-EM: Deutsche Springreiter patzen zum Auftakt
Das hatten sich Deutschlands Pony-Springreiter sicherlich anders vorgestellt. Nach der ersten Wertungsprüfung rangiert die deutsche Equipe vorläufig auf dem letzten Platz. Dabei fielen gar nicht so viele Stangen, die konkurrierenden Nationen zeigten sich lediglich in bestechender Form. Im Falle der deutschen Equipe fiel sowohl bei Hanna Bräuer und Cookie, als auch bei Jonna Esser mit Catness und Eva Kunkel mit Marry the night jeweils eine Stange. Bayerns Aushängeschild Emile Baurand fing sich mit Ami zusätzlich einen Zeitfehler ein. Carlotta Merschformann und Black Pearl SH NRW sammelten heute acht Strafpunkte, was in der Endabrechnung nach Abzug der beiden Streichergebnisse 12 Punkte für das deutsche Team macht. Mit jeweils 0 Fehlern führen aktuell die Mannschaften aus Irland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Italien das Ranking an.
Die Prüfung gewann die Französin Emma Gay Le Breton mit Bad Boy du Beau Mont, sie stellt damit die Messlatte der Zeitspringprüfung. Das Podium komplettierten zum Auftakt die Britin Tabitha Kyle mit Gangnam Style II und die Dänin Laura Sargent mit Foxtown Elderberry.
Während die deutschen Pony-Springreiter hinter den Erwartungen blieben, füllten die Dressurreiter ihren Favoriten-Status zu 100 Prozent aus. Die Equipe bestehend aus Julie Sofie Schmitz-Heinen, die mit Carleo Go die erste Wertungsprüfung haushoch gewann, gefolgt von Mia Allegra Lohe und Tovdals Golden Future Imperial auf Rang zwei, Lilly Marie Collin und Cosmo Callidus NRW sowie Franziska Roth und Daily Pleasure WE gewann Team-Gold vor den Holländern und den Dänen. (akb)