Die FN-Bundes-Kaltblutschau zu Gast in München
Große Bühne bekamen Deutschlands „Dicke“ bei der Bundes-Kaltblutschau. Nach der coronabedingten langen Pause von vier Jahren war nach Berlin nun die Olympia-Reitanlage in München-Riem der Austragungsort. Die Schau für die Rassen Süddeutsches Kaltblut, Rheinisch-Deutsches Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut hat sich über die Jahre zu einem bundesweiten und zentralen Ereignis für die Züchter und Liebhaber dieser Rassen entwickelt. Die Züchter hatten lange warten müssen bis sie nun endlich wieder ihre züchterischen Leistungen herausstellen konnten. Entsprechend groß war die Resonanz an Ausstellern und Zuschauern. Die Ränge waren voll. Insgesamt stellten sich 119 Pferde dem Richtergremium, bestehend aus Antje Lembke, Katrin Tosberg, Josef Erhart und Karl-Heinz Eckerlin. Die Bundesschau wird am Samstag und Sonntag mit den Haflingern fortgesetzt, die ihr Können auch in einigen Sportwettbewerben zeigen.
An die Kaltblüter wurden jeweils sieben Bundes- und Reservetitel vergeben. Die FN- Bundesprämie erhielten insgesamt 36 Pferde. Der Titel des Bundessiegerhengstes bei den Süddeutschen Kaltblütern ging an den fünfjährige Venturin (v. Veitel – Solero) aus der Zucht von Andreas Schneider aus Ottobeuren. Ein herrlicher Typ mit dynamischen Bewegungen und einem guten Schub aus der Hinterhand, der insbesondere auch durch seinen guten Schritt und seiner Gelassenheit zu überzeugen wusste. (pk)
Bundessieger – Hengst Venturin (v. Veitel – Solero) Züchter: Andreas Schneider, Ottobeuren Besitzer: Hermann Ober, L. u. H. Hollinger, Traunstein
Bundessiegerin – Jungstuten Oxana (v. Volvo-Schachen) Züchter und Besitzer: Josef Steinle, Diessen
Bundessiegerin – Altstuten Monarchin (v. Samuel-Natal vom Oberland) Züchter und Besitzer: Josef Bachmair, Rottach-Egern
Weitere Ergebnisse unter: Ergebnisliste-FN-Bundeskaltblutschau-2022.pdf (bayerns-pferde.de)