Bundesnachwuchschampionat: Zwei Ponyreiter aus Bayern dabei
Die besten 20 Pony-Springreiter unter 16 Jahren treten beim Finale des Bundesnachwuchschampionats gegeneinander an. Veranstaltet wird es im Rahmen des Riesenbecker Ponyturniers vom 24. bis 26. März.
Qualifiziert haben sich Reiter, welche sich auf den fünf bundesweit ausgeschriebenen Sichtungsturnieren vorgestellt haben. An diesen Sichtungen können jedes Jahr Reiter teilnehmen, die im Jahr der Finalaustragung maximal 16 Jahre alt werden. Anschließend an die Turniere findet ein Auswahllehrgang unter der Leitung von Bundestrainer Karl Brocks statt. Die besten 20 Nachwuchsreiter werden für das Finale nominiert.
Alle Sichtungsprüfungen sind auf dem Niveau der Klasse L ausgeschrieben. Das Bundesnachwuchschampionat selbst ist in zwei Prüfungen aufgeteilt. Zu Beginn reiten die Teilnehmer eine Einlaufprüfung der Klasse L und anschließend das Finale, eine Stilspringprüfung der Klasse M mit Standardanforderungen. Diese Finalprüfung besteht aus zwei Umläufen, bei der die besten vier Paare noch einmal in einem zweiten Umlauf gegeneinander antreten.
Aus Bayern wurden die Starnbergerin Marie Jolie Kühner mit Del Piero und Rafael Reichart-Eisenhardt aus Berg mit Oliver Twist nominiert.Neben dem Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter wird in Riesenbeck auch die erste Etappe der Horst-Gebers-Pony-Tour ausgetragen. Seit 2022 gibt es die Horst-Gebers-Pony-Tour für Talente bis 15 Jahre. 2023 wird die Tour um ein Angebot für U16-Talente ergänzt.
Zur Small-Tour für U15-Ponyreiter auf A-Niveau kommt jetzt die Large-Tour auf L-Niveau hinzu. Im Fokus der beiden Ponytouren steht die Förderung von Nachwuchsreitern im Ponysport und die Heranführung an den Leistungssport. Dabei werden für die jungen Talente automatisch attraktive Saisonziele geschaffen, denn über jeweils sechs bis acht bundesweit ausgeschriebene Qualifikationen führt der Weg zu den Finals, deren Standort aktuell noch nicht feststeht. (pm/ms)