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Samstag, 11.03.2023 um 10:37

's-Hertogenbosch: Internationales Debut für Benjamin Werndl und Dallenio

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Neben seinem Famoso, den er am Samstagabend in der Weltcup-Kür reiten wird, hat Benjamin Werndl auch seine Nachwuchshoffnung, den Millenium-Sohn Dallenio mit nach ’s-Hertogenbosch gebracht, um ihn in der CDI1*-Tour zu reiten. Der achtjährige Halbbruder von Dalera aus der Zucht von Silke Druckenmüller war bei seinem internationalen Debut im Prix St.Georges zunächst noch etwas schüchtern ob der Atmosphäre. Die Prüfung fand in der kleineren Halle statt, wo die Zuschauer teilweise sehr nah an der Absperrung entlang des Vierecks stehen. Doch er ließ bereits erkennen, wie viel Potential in ihm steckt. Vor allem in der Galoppade zeigte er sich vielversprechend, in der Verstärkung mit viel Rahmenerweiterung und Bergauf. Leider blockierte er in den fliegenden Wechseln zu vier Sprüngen, teilweise wurde der Rappe noch etwas eng in der Anlehnung. Doch im Lauf der Prüfung gelang es Benjamin Werndl, dies deutlich zu verbessern und dem Wallach Vertrauen zu geben. Für das Paar, das erst im Februar in Stadl-Paura in einer Dressurpferde-S-Prüfung siegte, wurde es schließlich Platz fünf mit 69,647 Prozent. Am Samstagmorgen stand eine Intermediaire I auf dem Programm. Diese Prüfung fand anders als der St.Georges in der Hauptarena statt. Das bedeutete zwar erneut neue Eindrücke für die Youngster, aber brachte auch den Vorteil, dass das Publikum nicht direkt am Viereck steht, sondern auf der Tribüne sitzt, und die Pferde mehr Platz haben. Dallenio begann mit einer vielversprechenden Trabtour in einer deutlich verbesserten Anlehnung, auch das Rückwärtsrichten flüssig. Lediglich im Schritt ließ er ein paar Punkte liegen, hier fehlte dann wieder die Losgelassenheit. In der Galopptour begannen sie gut, die fliegenden Wechsel zu drei Sprüngen sicher, der starke Galopp mit viel Rahmenerweiterung und Schub. Zu Beginn der Zweierwechsel sprang der Wallach hinten einmal nach, in den schon recht zentrierten Pirouetten fehlt noch etwas die Kraft, damit er sich noch besser setzen kann. Sie erreichten Platz vier mit 70,412 Prozent. Beide Prüfungen konnte die WM-Dritte Dinja van Liere mit dem achtjährigen Vitalis-Sohn Vita di Lusso gewinnen. (mj)

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