Omaha: Julian Wilfling findet versöhnlichen Abschluss
Beim Weltcup-Finale in Omaha haben die deutschen Voltigierer abgeräumt und so gingen sowohl bei den Einzelvoltigierern der Damen und Herren als auch im Pas-de-Deux die Titel nach Deutschland. Bei den Damen wiederholte Kathrin Meyer ihren Sieg vom ersten Tag und setzte sich auch in der abschließenden Kür mit 8,556 Punkten bei ihrem ersten Weltcup-Finale an die Spitze. Im Pas-de-Deux holten das Duo Justin van Gerven und Chiara Congia den Titel, womit sie ihre gemeinsame Karriere krönten. Herning hatte das Duo Gold geholt. Das Weltcup-Finale in Omaha war ihr letzter gemeinsamer Start. Bei den Herren gab wiederum Jannik Heiland der Ton an. Der 30-jährige Ingenieur aus Wulfsen ging wie Kathrin Meyer mit San Classico S und Longenführerin Sonja Meyer an den Start und erhielt für seine routinierte Kür-Vorstellung die höchste Punktezahl (8,666). Für den WM-Dritten bedeutete dies den Titel. Bei den Herren hieß es aus bayerischer Sicht auch kräftig Daumen drücken. Denn hier gingen auch der WM-Vierte Julian Wilfling mit seinem Longenführer Alexander Zebrak und seinem Schimmel Aragon an den Start. Der 27-Jährige war in das Weltcup-Finale nicht ganz glücklich gestartet, hatte jedoch nach der finalen Kür wieder gut lachen: „Ich fand, ich war gut im Flow mit meinem Pferd. Er war noch etwas nervös, wie man vielleicht auch gesehen hat, aber ich habe ihn gut unterstützen können und er ist immer besser in die Spur gekommen“. Die Richter belohnten seine starke Kür mit 8,229 Punkten. Am Ende schaffte der Voltigierer vom VRC Weicht zwar eine tolle Aufholjagd, dennoch verpasste er, wie schon bei der WM in Herning, das Podium denkbar knapp und landete auf dem vierten Platz. (msb)