Preis der Besten: Bayerische Dressurreiter nehmen Spitzenpositionen ein
Man kann schon jetzt sagen, dass es für die bayerischen Nachwuchsreiter beim Preis der Besten im Viereck besonders gut läuft. Gleich zum Auftakt der Dressurreiter feierte Viviane Mercker bei den Children einen überlegenen Sieg. Die Schülerin von Franz Trischberger setzte sich im Sattel ihres eigentlichen Nachwuchspferdes, der siebenjährigen Stute Djamalla, mit 80,7 Prozent an die Spitze. Dabei punktete sie einmal mehr in der B-Note, also der Note für Sitz und Einwirkung (85,7 Prozent). Auch mit ihrem zweiten Pferd, der 13-jährigen Stute Bella Donna, konnte Vivianne Mercker überzeugen und reihte sich mit 79,2 Prozent auf dem dritten Platz ein. Hier wurde die A-Note leicht gedrückt. Zwischen die beiden Pferde von Vivianne Mercker setzte sich Lily Marie Heins mit Skyline und 79,3 Prozent.
Zeitgleich konnte man auf dem zweiten Dressurplatz einen weiteren bayerischen Sieg feiern. Jana Lang und ihr routinierter Baron setzten sich in der S-Dressur der Jungen Reiter überlegen an die Spitze. Die Runde der Beiden ließ kaum Wünsche offen und so punkteten sie sich mit einer äußerst schwungvollen Trabtour, kleinsten Galopppirouetten sowie schnurgeraden Serienwechseln ins Bergauf zu 75,9 Prozent. Lucie-Anouk Baumgürtel mit ZING Ferati (73,1 Prozent) und Anna Middelberg mit Blickfang (73 Prozent) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Katharina Schuster und ihre Quence starteten noch etwas schüchtern ins Wochenende und rangierten mit 69,1 Prozent auf Platz 16. Auch bei den Ponys schlug sich die einzige bayerische Vertreterin, Lotta Beckmanns mit ihrem sympathischen Grenzhoehoes Dragon Kiss, in einem starken Feld an Ponyreitern wahrlich tapfer und setzte sich mit glatt 70 Prozent auf Rang neun. Die Junioren bildeten den Tagesabschluss und hier konnte man ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen der letztjährigen EM-Teamreiter sehen. Am Ende siegte Allegra Schmitz-Mokramer mit Libertad (76,8 Prozent) vor Rose Oatley mit Sommernacht (73,6 Prozent) und Lana-Pinou Baumgürtel mit ZINQ Founder (72,8 Prozent). Josephine Ruppert schlug sich in diesem starken Feld ebenso tapfer und verpasste mit 70,3 Prozent knapp die Platzierung. Marie Sohler und ihr Askehavens Beau Sancy erhielten 68,7 Prozent und reihten sich auf Rang 13 ein. Ein teilweise enges Genick, ein falsches Angaloppieren sowie ein nicht ganz spannungsfreier Galoppwechsel kosteten Punkte. Auch Capri-Marie Raum hatte heute mit dem Fehlerteufel zu kämpfen und rangierte mit 66,1 Prozent auf Platz 18. (msb)