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Sonntag, 04.06.2023 um 15:53

Fulminantes Heimspiel: Brenner und Mieling holen die S-Siege

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Auf dem Springturnier im niederbayerischen Münster blieben alle drei S-Siege in den eigenen Reihen. Vor allem für Andreas Brenner hätte das Wochenende kaum besser laufen können, so startete der 50-jährige Springausbilder mit einem Doppelsieg im Punkte-S* zum Auftakt. Sowohl mit dem achtjährigen Kannthago als auch mit der neunjährigen Österreichischen Stute Wüstenblume knackte Brenner die volle Punktzahl. Im Sattel des holländischen Kannan-Wallachs setzte der Steinacher zudem mit 51.55 Sekunden die Bestzeit und holte sich damit den Sieg. Magdalena Wanninger sprang mit Don Cassidy auf Rang drei, auch die Amazone aus Straubing-Oberpiebing blieb fehlerfrei, ebenso auch Ingolf Horstmann und Sven Fehnl auf den Plätzen vier und fünf.

Im Großen Preis am Sonntagnachmittag war es erneut Andreas Brenner, der das Feld anführte. Mit seiner vermögenden Quality Time-Tochter Quintessenz war der Steinacher erneut fehlerfrei unterwegs und mit 57.51 Sekunden legte der 50-jährige Springreiter auch wieder die Bestzeit in der Springprüfung der Klasse S* vor. Sven Fehnl kam im Sattel von Q-Two TL dicht an den Sieger heran, der Springreiter des RFV Sulzbach-Rosenberg benötigte 59,13 Sekunden zum Überwinden der Ziellinie und wurde so Zweiter. Ingolf Horstmann und die Bayern-Stute Galina H aus der Zucht von Dr. Claus Hipp flogen auf den dritten Platz. Annkathrin Mieling, ebenfalls fehlerfrei, wurde Vierte.

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Für Mieling, die ebenfalls für den Gastgeber an den Start geht, lief es bereits gestern hervorragend. Mit ihrem Holsteiner Wallach Rio Verde blieb die Amazone aus Herrieden die Schnellste in der Zeitspringprüfung der Klasse S. Mieling und der elfjährige Nachkomme des Larimar benötigten lediglich 50.90 Sekunden in der Endabrechnung und führten so klar das Feld an. Luis Jobst und Cazano folgten mit 51.73 Sekunden auf dem Silberrang. Mit Jorlando di Luna Z hatte der Regensburger ein zweites Ass im Ärmel, mit ihm wurde Jobst zudem Vierter. Dazwischen schob sich Andreas Brenner mit Kannthango auf den dritten Platz. (akb | Fotos: Marina Irnstetter)

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