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Sonntag, 18.06.2023 um 15:48

Sopot: Jörne Sprehe auf Rang drei mit dem Nationenpreis-Team

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Im polnischen Sopot gingen acht Teams beim Nationenpreis des Weltreiterverbandes FEI an den Start. Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) entsandte André Thieme (Plau am See) mit DSP Chakaria, Stefan Engbers (Rosendahl) mit Baju NRW, Gerrit Nieberg (Sendenhorst) mit Blues d’Aveline und Jörne Sprehe (Fürth) mit Hot Easy ins Nachbarland. Das deutsche Quartett erreichte hinter den siegreichen Belgiern und den Argentiniern den dritten Platz.

Nach dem ersten Umlauf mit acht Fehlerpunkten auf dem fünften Rang, konnte die deutsche Mannschaft in der zweiten Runde aufholen und sich einen Podestplatz sichern. Überragendes Paar waren die amtierenden Europameister, André Thieme und die Brandenburger Stute Chakaria (v. Chap), die in beiden Umläufen des Nationenpreises fehlerfrei blieben. Eine Nullrunde gelang auch dem Saisonaufsteiger Stefan Engbers, der mit dem westfälischen Wallach Baju NRW (v. Balou du Rouet) im zweiten Umlauf alle Stangen liegen ließ. Jörne Sprehe mit der niederländischen Stute Hot Easy und Gerrit Nieberg mit dem Schweizer Schimmel Blues d’Aveline kassierten in beiden Umläufen je einen Abwurf. Insgesamt beendete die Mannschaft den Nationenpreis mit zwölf Fehlerpunkten. Bundestrainer Otto Becker sagte: „Ich bin nicht unzufrieden, wir hatten drei Nullfehlerritte und fünf Vierfehlerritte. Alle vier sind gut geritten und haben blitzsaubere Runden gezeigt.“ Anfang Juni in St. Gallen war das deutsche Team ebenfalls Dritter geworden. Becker fügte hinzu: „Klar, wir wären hier gerne noch weiter nach vorne gekommen, wir arbeiten dran.“ Die nächste Gelegenheit ergibt sich schon am kommenden Wochenende in Rotterdam. Auch beim dortigen Nationenpreis kann Deutschland Punkte fürs hoch dotierte Finale der Serie Ende September in Barcelona sammeln. (pm/ms)

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