Bernried: Treffen der Traditionsfahrer
Ein international besetzter Traditionsfahrwettbewerb fand jetzt in Bernried am Starnberger See statt. Bei der Präsentation im Klosterhof, den drei Fahraufgaben auf der Streckenfahrt über 14 Kilometer und beim Hindernisfahren konnten die Zuschauer 17 historische Kutschen bewundern. Fahrer aus der Region traten dabei gegen Teilnehmer aus ganz Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz an.Veranstalter war zum 18. Mal der Verein Fahrkultur und -sport im Pfaffenwinkel. Wie der Vereinsgründer und langjährige Vorsitzende Günter Ortner aus Unterhausen erklärte, gehe es den Teilnehmern trotz sportlicher Ambitionen nicht primär um das Gewinnen, sondern auch darum, die Schönheit des Traditionsfahrsports zu demonstrieren, die nicht zuletzt auf der Harmonie mit den Pferden basiert.Die fachkundige Präsentation der Gespanne im Bernrieder Klosterhof übernahm Anette Spitzenpfeil zusammen mit Sepp Steigenberger, dem Ersten Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins. Für die Wertung zeichneten drei internationale Richter verantwortlich: Baron Christian de Langlade, Raimundo Coral Rubiales und Claudia Bann. Die Wertung erfolgte in drei Kategorien: Einspänner, Zweispänner und Vierspänner. Das Spektrum der Kutschen reichte vom ländlichen Wagen in Naturholz bis zum eleganten Phaeton. Prächtige Warmblüter konkurrierten mit mächtigen Kaltblütern, quirligen Fjordpferden, leistungswilligen und nervenstarken Freibergern sowie temperamentvollen Andalusiern. Besondere Aufmerksamkeit erregten auch die zur jeweiligen Anspannung passenden Geschirre. Gleiches galt für die entweder ländlich oder hoch elegant gekleideten Fahrer, Beifahrer und Passagiere. Nach dem spannenden Hindernisfahren standen die Sieger und Podiumsplätze fest:Einspänner: 1. René Rahm (CH), 2. Battista Battiston (I), 3. Heiner Staub (CH)Zweispänner: 1. Jörg Stettler (CH), 2. Hubert Kohler (D), 3. Robert Gasteiger (D)Vierspänner: 1. Michael Meloth (D), 2. Dr. Annette von Gleichenstein (D)(pm/ms)