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Sonntag, 16.07.2023 um 20:47

EM Budapest: Noch eine Bronzemedaille für Jana Lang

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Finaltag war heute bei der Nachwuchs-EM der U21- und U25-Dressurreiter im ungarischen Pilisjászfalu angesagt und wiederum kam es für die deutschen Nachwuchsreiter zu einem kompletten Medaillensatz. Aus bayerischer Sicht durfte man sich bei den Jungen Reitern über eine weitere Bronzemedaille freuen. Jana Lang und ihr 17-jähriger Erfolgspartner Baron gingen als letztes Starterpaar in die Bahn. Dabei hatte das derzeitige „It-Couple“ der Altersklasse der Jungen Reiter, Annabella Pidgley und Alexander Yde Helgstrand, stark vorgelegt. Die Europameisterin der Einzelwertung punktete sich mit ihrer neunjährigen Stute Espe in der finalen Kür mit einem wahren Bilderbuchritt und mit Highlights in den Trabseitengängen und sowie Serienwechseln zu 80,5 Prozent. Ihr Freund Alexander Yde Helgstrand folgte ihr im Sattel des Schimmelwallachs Belantis und einer sehr gleichmäßigen Runde auf Platz zwei (79,6 Prozent). Dieses Spitzenduo sollte auch seine Plätze bis zum Schluss behalten und einen wahrlich „romantischen“ Erfolgsmoment feiern dürfen. Jana Lang und ihr Baron zeigten sich auch am dritten EM-Prüfungstag frisch, motiviert und wiederum in der Trabtour äußerst schwungvoll. Sie punkteten einmal mehr mit gut kreuzenden Trabtraversalen und ausdrucksvollen Verstärkungen. In der Kür kostete ein teilweise nicht optimaler Durchsprung im Galopp ein paar Punkte, welcher sich vor allem in den Galopptraversalen zeigte. Besonders überzeugend waren einmal mehr die tolle Choreographie und die dazu toll passende Musikauswahl. Alles in allem standen am Ende 78,9 Prozent und eine weitere Bronzemedaille fest.

Bei den U25-Reitern gingen die Medaillenfreuden genauso weiter. Die Europameisterin Felicitas Hendricks ließ heute ihrer Mannschaftskollegin Helen Erbe den Vorrang. Hendricks überzeugte  im Sattel ihres Drombusch wiederum mit einem sehr harmonischen Gesamtbild, was die Richter mit 79,1 Prozent belohnten. Helen Erbe knackte im Sattel des Familienpferdes Carlos die magische 80-Prozentmarke, was am Ende auch mit dem Europameistertitel belohnt wurde. Die beiden punkteten einmal mehr vor allem in den Serienwechseltouren sowie einer optimalen Passgenauigkeit ihrer Choreographie zu ihrer Musik zu den Popklängen aus den 1980er-Jahren. Der Niederländer Marten Luiten reihte sich mit seiner Fynona auf Rang drei ein.

Selina Söder und Zaire zeigten sich auch am dritten Turniertag äußerst frisch und punkteten vor allem in den Passagen und mit kleinsten Galopppirouetten. Leider wurden sie auch am Finaltag vom Wechselteufel begleitet, wodurch die Einerwechsel wiederum misslangen. Das drückte die Gesamtbewertung natürlich etwas, dennoch wurde es am Ende ein starker sechster Platz (75,2 Prozent). (msb)

 

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