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Freitag, 21.07.2023 um 13:12

EM Kronberg: Josephine Ruppert vorläufig auf Rang vier

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Beim Heimspiel greifen die deutschen Junioren nach dem Mannschafts-Gold gestern, auch in der Einzelwertung nach Medaillen. Bei den Nachwuchs-Europameisterschaften in Kronberg stand heute der erste Prüfungsteil der Junioren-Einzelwertung auf dem Programm. Als erstes deutsches Paar trabten Josephine Ruppert und Bella Donna ins malerische Viereck des Schafhofs. Voll fokussiert meisterten die 16-jährige Gymnasiastin und die zehnjährige Bella Donna jede Klippe in der Prüfung, verschenkten nicht einen Punkt. Die gleichmäßige, fehlerfreie Vorstellung, die vor allem mit einer konstanten und feinen Anlehnung überzeugten konnte, wurde von der Jury von 73,853 Prozent belohnt. Erneut ein persönliches Bestergebnis für das Duo aus dem oberbayerischen Wielenbach. „Bella Donna war ein bisschen müder als am Mittwoch, aber sie hat sich sehr bemüht und es hat gut geklappt.“ resümierte Ruppert im Anschluss. Bis auf ein paar Kleinigkeiten sei sie sehr zufrieden. Denkbar knapp ist Ruppert aus den Medaillenrängen gerutscht, sie liegt aktuell auf Platz vier. Mit einem großen Abstand liegt Rose Oatley im Sattel von Sommernacht vorn. Mit 78,030 Prozent verwiesen die Sieger der Mannschafts-Aufgabe die deutschen Team-Kameraden Lana-Pinou Baumgürtel und ZING Emma FH auf Rang zwei. Auf dem Bronzerang liegt aktuell Österreicherin Florentina Jöbstl mit Bodyguard.

Mit der finalen Entscheidung morgen wird sich auch zeigen, wer im Kür-Finale am Sonntag an den Start gehen darf. Die besten drei Reiter einer Nation werden ihr Glück nochmal versuchen. Ob Josephine Ruppert dabei sein wird, ist aktuell noch unklar, da der vierte deutsche Ritt von Allegra Schmitz-Morkramer und Libertad noch aussteht. „Es wäre schön, wenn wir noch in die Kür kommen, aber wenn nicht, ist es auch okay.“ so Ruppert. Nach Kronberg begleiten die Schülerin ihre Mama Susanne sowie ihr Trainer Niko Eichelsbacher, der seit rund anderthalb Jahren mehrmals die Woche auf dem Bio-Hof der Rupperts zum Trainieren vorbeischaut. Bei ihrem Championatsdebüt wirkt die Bayerin erstaunlich cool, immerhin sind ihr bisher keinerlei grobe Fehler im Viereck unterlaufen. „Vor der Mannschafts-Aufgabe war ich extrem aufgeregt, auch wenn sich das beim Abreiten dann wieder bessert. Für’s Team wollte ich unbedingt alles richtig machen.“ gibt Ruppert zu. „Heute im Einzel war das schon besser, alles was jetzt noch kommt, kommt oben drauf.“ strahlt sie. (akb)

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