Rot am See: Zwei der drei S-Springen gehen nach Bayern
Beim Hohenloher Reit-Event in Rot am See sollten die S-Springen an diesem Wochenende fast ausschließlich in bayerischer Hand bleiben. Nachdem Sabine Stein mit Sir Flintstone bereits das Auftakt-S* für sich entschieden hatte, zog heute Gunther Döhler nach. Der Springreiter der RSG Simmershofen siegte mit der zehnjährigen Rheinländer Stute Cassiopeia im Punkte-S* mit einer vollen Punktzahl. Das fränkische Duo nahm der Konkurrenz fast zwei Sekunden ab. Daniel Gantner und Caytano, die in Waiblingen zwei S-Springen für sich entschieden hatten, mussten sich heute in Rot am See mit dem Silberrang begnügen. Anne Götter führte die erst siebenjährige Classe Lady auf Rang drei. Auf den weiteren Plätzen folgten Jochen Zeh und Carrion, Hendrik Mader und Quinto sowie Selina Höger und Knight Rider. In dem mit 42 Paaren stark besetzten S-Springen, wurden 14 Teilnehmer platziert.
Nicht weniger spannend wurde es im Großen Preis, einem S*-Springen mit Siegerrunde, welches lediglich vier Paare mit einer weißen Weste erreicht hatten. Fünf weitere zogen mit ein oder zwei Zeitstrafpunkten im Gepäck ebenfalls ein.
Am Ende sollte Pablo Crespo Escassi mit dem Oldenburger Wallach Chacoon die Nase vorn haben. Mit einer Doppel-Null und einer Zeit von 34.90 Sekunden war der Spanier, der für den RFV Buchen im Parcours an den Start geht, heute nicht zu toppen. Für den erst siebenjährigen Chacoon Blue-Nachkommen war es der erste S-Sieg. Frank Wieland, der mit Chaccus bereits gestern zur Spitze zählte, überzeugte auch heute und wurde Zweite. Arwen-Charlotte Thaler und Coniglio blieben nach ihrem Zeitfehler im Umlauf in der Siegerrunde null und wurden dafür mit Rang drei belohnt. Ebenso erging es Heiko Rabenstein mit Top Gun SR auf Rang vier. (akb)