Warendorf: Platz vier für Benison und Finalticket für Dragonheart
Knapp am Podest vorbei und dennoch erneut überzeugt – Im Finale der vierjährigen Hengste wurden gleich zwei vierte Plätze vergeben. Zum einen an Hannoveraner Faccinello (Floriscount – Christ, Z.: Jörg Rohaus) unter Kira Laura Soddemann und zum anderen an einen Hengst aus der Landeszucht, genauer gesagt an den Dunkelfuchs Benison (Benicio – Don Diamond, Z.: Franz Galneder) unter dem Sattel von Anna-Catherine Schöffner. Benison ist der gekörte Vollbruder zum DSP-Siegerhengst Best Future. Schon im vergangenen Jahr hatten die beiden im Finale der dreijährigen Hengste gestanden. Auch im Finale zeigte sich der Hengst äußerst souverän und erzielte im Schritt die Tageshöchstnote von 9,0. Zudem standen sowohl im Trab als auch im Galopp und in der Rittigkeit die glatte 8,0. Hinzu kam eine 8,5 im Exterieur, was summa summarum eine 8,3 ergab.
Zum Bundeschampion der vierjährigen Hengste avancierte der Oldenburger Escanto (Escamillo – Fürstenball, Z.: Gestüt Lewitz, B.: Paul Schockemöhle). Vorgestellt von Brandi Roenick (USA), erhielt er in Trab und Galopp jeweils die 10,0 und ebenfalls die 10 für die Erfüllung der Kriterien der Skala der Ausbildung, was auch durch die Vorstellung der Fremdreiterin Laura Strobel verfestigt hatte. Es war eine regelrechte Aufholjagd, und zwar im besten Sinne: Mit der Endnote von 9,3 zeigte er sich um 1,1 Notenpunke besser als in der Qualifikation, wo er unzufrieden ging und mit 8,2 lediglich Vierter gewesen war. Auch im Parcours freute man sich heute über bayerische Schleifen: Im Finale der siebenjährigen Springpferde sprang Oliver Berger im Sattel des Westfalens Cassini zu Platz neun. In der zweiten Qualifikation der sechsjährigen Springpferde freute sich Rebecca Berger über eine Platzierung. Ihr Dragonheart (Cornet Obolensky – Diarado, aus der Zucht und im Besitz von Peter Wendeln), welcher aus der Landeszucht stammt, sicherte sich Platz elf (8,0) und zieht damit direkt ins Finale ein.(msb)