Gut Ising: Auch für Reinhard Sax gibt's das Goldene Reitabzeichen
Mit zwölf Jahren begann Reinhard Sax im ehemaligen Landgestüt Landshut bei Ausbilder Hans-Heinrich Quellen, der seinen Schützlingen nicht nur korrektes Reiten beigebracht hat, sondern auch den respektvollen Umgang mit dem Pferd. 1986 kam das erste eigene Pferd, Galapagos, der ein gutes Lehrpferd für das Springtraining war. Ein Jahr später folgte Philippus, mit ihm stellten sich schnell Erfolge bis Klasse M ein und 1990 folgten erste Starts in der Klasse S. Mit Lester gab es S-Platzierungen, damals betreut vom späteren Doppel-Olympiasieger Uli Kirchhoff, der zu dieser Zeit bei Quellen als Bereiter tätig war. In den darauffolgenden Jahren etablierte sich Sax in der Klasse S und es folgten viele Platzierungen, vor allem mit Pendragon. Mit ihm gelang 1999 auch der erste S-Sieg im Großen Preis von Burgkunstadt. 2002 verabschiedete sich Sax aus dem Reitsport. Damals stand der Beruf im Vordergrund und die Übernahme von immer mehr Verantwortung im Familienunternehmen, das er seit 2008 als Geschäftsführender Gesellschafter leitet. Auch die eigene Familienplanung mit drei Kindern ließ wenig Zeit für den Reitsport übrig. Nach elf Jahren Pause kam 2013 ein fünfjähriger Wallach namens Infinito von Tobias Bachl zu Sax und der „Virus“ war zurückgekehrt. Mit Chato gelangen 2016 wieder erste Platzierungen in der schweren Klasse. Bis heute erreichte Chato zahlreiche Siege bis zur Klasse S**. Seit 2016 wird Reinhard Sax auch von seiner aktuellen Trainerin Brigitte Bischoff betreut. Mit Chambery folgten Siege und Platzierungen bis S***. Als lupenreiner Amateur war Sax sehr stolz auf das Goldene Reitabzeichen, das er sich selbst zum 50. Geburtstag geschenkt hat, den er im November 2022 feierte. (ms)