Max Kühners erfolgreiches Wochenende in London
Beim Weltcup-Turnier in London hatte an diesem Wochenende auch Max Kühner gesattelt. Die Reise vom Starnberger See nach Großbritannien hat sich durchaus gelohnt. Mit seinem zehnjährigen irischen Wallach EIC Cooley Jump the Q wurde er am Freitagnachmittag Zweiter hinter dem Briten Ben Maher. Knapp drei Zehntel war Kühner im Stechen langsamer als der Sieger. Am Samstagabend legte er nochmal eine Schippe drauf. Im Hauptspringen über 1,55 Meter hatte er ebenfalls den Iren gesattelt, der seinen Namen übrigens daher trägt, weil er bei der Fohlenschau über die Absperrung gesprungen ist. Schon damals hat der Dunkelbraune sein Talent für spätere Aufgaben bewiesen. Das Paar kam nach einem fehlerfreien Umlauf ebenfalls ins Stechen und diesmal reichte die Zeit für den Sieg. Als einziges Paar blieben sie unter 30 Sekunden, nach 29,82 Sekunden stoppte die Uhr. Besonders die enge Wendung auf einen Steilsprung sparte wertvolle Zeit, auch auf der letzten langen Distanz ließ der 49-Jährige keine Sekunde liegen. Zweiter wurde der Franzose Julien Epaillard vor dem Iren Conor Swail.
Im der Weltcup-Etappe am Sonntag hatte Kühner den zwölfjährigen EIC Up Too Jacco Blue gesattelt. 37 Reiter hatten sich auf die Teilnehmerliste eingetragen, elf schafften mit einer fehlerfreien ersten Runde den Einzug ins Stechen. Darunter auch Kühner, dem im Stechen ebenfalls eine tadellose Runde gelang. Damit wurde es schließlich Platz sieben. Der Sieg blieb erneut bei den Gastgebern, Ben Maher und der erst neunjährige Franzosenwallach Enjeu de Grisien gewannen die Etappe vor Scott Brash mit Hello Jefferson.
Unterdessen war ein Pferd aus dem Stall Kühner in der Frankfurter Festhalle hoch erfolgreich. Der achtjährige EIC Lloyd v. Lord Pezi junior konnte unter der 17-jährigen Eva Kunkel das Finale im Preis der Dieter-Hofmann-Stiftung, eine Stilspringprüfung der Klasse M**, gewinnen. Bereits in der Einlaufprüfung war das Paar Vierter geworden. (mj)