Erster S-Sieg beim Ansbacher Late Entry geht nach Baden-Württemberg
So langsam geht’s wieder los. Auch die Ansbacher starten in diesen Tagen in die Turniersaison. Wie schon im vergangenen Jahr hat sich das Team um Turnierleiterin Maya Huber so einiges einfallen lassen. Den Auftakt in das Ansbacher Turnierjahr machen einige Late Entrys. Nachdem zuerst die Springreiter die Chance hatten, erste Erfolge im Turnierjahr 2024 zu sammeln, sind nun die Dressurreiter zum Pferdezentrum Franken gereist. In der ersten S-Dressur des Ansbacher Turniers, einer S3, ging der Sieg nach Baden-Württemberg. Genauer gesagt gelang Saskia Löwel ein starkes Comeback nach einer verletzungsbedingten Auszeit ihrer Erfolgsstute Fürstenballerina Live. Die Sinsheimerin sicherte sich mit 71,7 Prozent die goldene Schleife und punktete mit einer äußerst gleichmäßigen Runde, wobei die toll kreuzenden Trabtraversalen, die sehr zentrierten Galopppirouetten und die schnurgeraden Serienwechsel zu den Highlights der Prüfung zählten. Die beiden verwiesen mit ihrer Vorstellung keine Geringere als Lisa Müller, die mit ihrem Nachwuchspferd Gut Wettlkam’s Dantiamo ebenso eine starke und vor allem gleichmäßige Vorstellung zeigte (71,4 Prozent). Der achtjährige Dante Weltino-Nachkomme kann schon auf eine erfolgreiche Vergangenheit blicken und war unter anderem unter seinem Vorreiter Pawel Dabrowski Teilnehmer bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde vertreten. In Ansbach überzeugte der Wallach mit einer äußerst ausdrucksvollen Trabtour, wobei unter anderem die Trabverstärkungen und die Trabtraversalen mit der Note 8,5 belohnt wurden. Auch die Galopppirouetten gelangen schon relativ sicher. Die Serienwechsel zeigten sich noch nicht ganz spannungsfrei. Auf Rang drei landete ein Gast vom RV Gompitz. Stefan Puschmann und Romina knackten ebenso die 70-Prozentmarke und komplettierten mit 70,9 Prozent das Podest. Auch auf den weiteren Plätzen ging es stark besetzt weiter. So reihten sich Marion Fohrer mit Finlay (70 Prozent), Sophia Scheld mit Dark Velvety (69,8 Prozent), Ines Fleischmann mit DSP Bella Benicia (69,4 Prozent), Martin Stechele mit Einer wie Keiner (68,9 Prozent), Julia Giner mit Donna Erika (68,3 Prozent), Anna-Louisa Fuchs mit Fino Royal (68,1 Prozent) und Sebastian Horler mit Enrico (67,9 Prozent) auf den weiteren Plätzen ein. Schon jetzt kann man ein erfreuliches Fazit ziehen, da auch in den weiteren Prüfungen ein breites und gutes Starterfeld zu sehen war.