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von Roland Kern am Mittwoch, 28.02.2024 um 17:36

Gabriela Grillo: Die Vorreiterin

Sie war für viele Dressurreiterinnen eine Vorreiterin und eine Mutmacherin im wahrsten Sinne des Wortes. Und das wird sie auch bleiben. Wer sich heute den Dressursport ansieht, der überwiegend von jungen Frauen dominiert wird, kann die Rolle der rheinländischen Dressurreiterin Gabriela Grillo abschätzen. Als sie im Jahr 1976  mit 23 Jahren bei den Olympischen Spielen im deutschen Team antrat, war alleine schon ihre Nominierung eine Sensation – im Sport der gesetzten Herren. Als sie an der Seite von Harry Boldt und Dr. Reiner Klimke in Montreal die Goldmedaille gewinnen konnte, schrieb sie als jüngste Siegerin dieser Disziplin Dressurgeschichte. Ihr Trakehner Ultimo war legendär.

Auf baden-württembergischen Dressurplätzen war sie in Walldorf und auf dem Mannheimer Maimarkt Stammgast. In München wurde sie Anfang der 80er-Jahre dreimal Deutsche Meisterin mit Galapagos.

Sie hat das Eis im deutschen Viereck gebrochen – zehn Jahre später kamen Nicole Uphoff mit Rembrandt, Monica Theodorescu und Ann-Kathrin Linsenhoff, wieder vier Jahre danach eine gewisse Isabell Werth mit Gigolo. Seither ist der Sport eher weiblich.

Die wohlhabende Unternehmertochter von der Ruhr ist immer eine Botschafterin des Dressursports geblieben. Sie meldete sich engagiert zu Wort und publizierte gerne und gescheit. Sie war eine kluge Frau. Nicht nur in ihrer rheinischen Heimat war sie für ihr soziales Engagement bekannt und geschätzt. Gabriela Grillo verstarb vor wenigen Tagen mit nur 71 Jahren.

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Roland Kern (Redaktion)

Der Ruhepol der Redaktion, der im Notfall immer noch eine Lösung parat hat. Die Stimme (The Voice) von Reiterjournal-TV, hat selbst Pferde bis zur Klasse S ausgebildet und kennt keinen Feierabend.

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