Kreuth: Ferdinand Csaki hat ein neues Eisen im Feuer
Heute war in der Ostbayernhalle von Kreuth Finaltag angesagt. Nach einem umfangreichen Turnierprogramm hatten etliche Reiter schon die Heimreise angetreten, weshalb sich die Starterfelder nicht mehr allzu breit bestückt zeigten. Das sollte jedoch keine Abstriche an Ferdinand Csaki’s Sieg in der letzten S-Dressur machen. Für Ferdinand Csaki war es ein in vielerlei Hinsicht besonderer Sieg. Denn er saß im Sattel eines neuen Pferdes und gleich der zweite gemeinsame Turnierstart wurde mit einem Sieg belohnt. Doch von Anfang an.
Den neunjährigen Dimaggio-Sohn Divertido kennt man von Insa Hansen. Die langjährige Bereiterin vom Hof Kasselmann hat den Fuchswallach bis hin zu S***-Platzierungen ausgebildet. Nun ist Divertido in den Süden umgezogen und scheint sich mit seinem neuen Reiter Ferdinand Csaki sichtlich gut zu verstehen. Schon in der ersten S-Dressur von Kreuth gelang den beiden eine schöne Runde, die mit Platz vier belohnt wurde. In der zweiten S-Dressur legten die beiden noch eine Schippe oben drauf und punkteten sich 69,5 Prozent, was mit deutlichen Abstand den Sieg bedeutete. Zu den Highlights der Prüfung zählten Serienwechsel, die top zentrierte linke Galopppirouette sowie die toll kreuzenden Trabtraversalen. Demgegenüber gelangen die Grußaufstellungen und das Rückwärtsrichten noch nicht ganz optimal durchlässig. Über den zweiten Platz freute sich Lena Paul, die sich mit ihrem Erfolgspartner Chopard über die Kreuther Turniertage steigern konnte. Heute erhielten sie mit 66,7 Prozent die silberne Schleife. Nikolas Eichelsbacher komplettierte das Podest. Er setzte in der letzten Kreuther S-Dressur nicht seine S-Siegerin Qence der ersten beiden Turniertage ein, sondern setzte auf den elfjährigen Sir Stanley. Die beiden reihten sich mit 66,4 Prozent knapp hinter Lena Paul, wobei die Note durch Fehler in den Viererwechseln gedrückt wurde. Lara Hapfelmeier und ihr Fabelhafter Franz sicherten sich im Feld der sieben Starter ebenfalls eine Platzierung und reihten sich auf dem vierten Platz ein (65,4 Prozent).
Auch in der M**-Dressur lief es für Ferdinand Csaki gut. So sicherte er sich mit Dante Royal und Platz drei auch hier einen Podestplatz. An die Juniorin Margareta Werle kam er jedoch nicht ran. Sie sicherte sich mit ihren Pferden Caporal de Massa (71,6 Prozent) und DSP Wild-Elektra (69,1 Prozent) einen starken Doppelsieg.