Ranshofen: Siege für Andreas Brenner, Renate Voglsang und Aline Soto
Am Wochenende war Österreich wahrlich DER Anlaufpunkt für viele Dressurreiter. Denn neben dem großen nationalen und internationalen Turnier in Stadl-Paura fand auch in Ranshofen ein bestens organisiertes Dressurturnier statt. Auch Bayern war dort gut vertreten, gar dominierten die Reiter aus dem Freistaat das Turnier!
Allen voran gab Andreas Brenner mit seinem Erfolgspartner Lenox einmal mehr den Ton an. In den beiden Springen über 1,40 Meter fand man sie beides Mal auf dem Podest, gar reichte es am Finaltag sogar für den Sieg. Doch von Anfang an: Im ersten Springen lieferte das Erfolgspaar eine tadellose Nullrunde, wobei die Uhr bei 61,36 Sekunden stoppte. Diese Zeit konnte nur ein Reiter toppen. Die Rede ist vom Baden-Württemberger Sven Sieger, der im Sattel seiner flinken Stute Daytona den Parcours in einer Zeit von 60,19 Sekunden beendete und sich damit an die Spitze setzte. In diesem Springen sicherten sich auch Ann-Kathrin Mieling mit Rio Verde und Monika Haas mit Crumble Top10-Platzierungen. Doch kommen wir wieder zu Andreas Brenner. Die „Niederlage“ ließ er nicht lange auf sich sitzen und so stand er mit seinem treuen Lenox im abschließenden Springen über 1,40 Meter ganz vorne. Auch in diesem Springen sah man ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brenner und Sieger. Dieses Mal hatte Andreas Brenner jedoch die Nase einen Hauch weiter vorne und freute sich schlussendlich mit einer Zeit von 39,41 Sekunden über den Sieg. Sieger reihte sich mit einer Zeit von 39,86 Sekunden auf Platz zwei ein. Auch Daniel Böttcher mit Banjo D’Elle sicherten sich die nächste Top-Platzierung und schnappten sich Platz drei (40,10 Sekunden). Mandy Beger mit Amarone und Tabea Markgraf mit Camila Cabello zählten ebenso zu den Platzierten.
Währenddessen durften auch auf dem Dressurviereck zwei bayerische Siege gefeiert werden. Renate Voglsang und ihre Nachwuchshoffnung, die achtjährige Stute Waikiki, waren in der S*-Dressur unschlagbar und setzten sich mit 70,7 Prozent an die Spitze. Ebenfalls spitzenmäßig lief es für die in Bayern beheimatete Französin Aline Soto. Im Sattel von Sandro punktete sie sich zu 70 Prozent und Platz zwei. In dieser Prüfung freuten sich auch Elisabeth Wagnerberger mit Outlaw Pete (68,2 Prozent) sowie Anna Fischer mit Hidalgo über eine Platzierung in der schweren Klasse. Doch bleiben wir bei Aline Soto: In der S-Dressur am Samstag sowie am Finaltag war sie im Sattel von Sandro einfach unschlagbar. Mit 70,8 Prozent durfte sie sich am Sonntag über den Sieg freuen. Am Samstag erhielt sie 69,6 Prozent. Auch Elisabeth Wagnerberger und Anna Fischer ritten genauso wie Lisa Mayer mit Victor Hugo in die Platzierung. Am Finaltag legte Lisa Mayer mit Victor Hugo noch einmal eine ordentliche Schippe oben drauf und durfte sich mit 68,6 Prozent über Platz zwei hinter Aline Soto mit Sandro (70,8 Prozent) freuen.