Schock vor Olympia: Max Kühner bricht sich in Sopot die Hand
41 Tage noch bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele Paris 2024. Und ausgerechnet jetzt hat sich Max Kühner im polnischen Sopot die Hand gebrochen. Im Nationenpreis wurde das Team Sechster.
Kühner startete mit der österreichischen Spring-Equipe im Nationenpreis des CSI4*. Im Sattel seines Up Too Jacco Blue war er gut unterwegs. Vor dem Wassergraben gab es dann plötzlich Abstimmungsprobleme, Kühner unterstützte den Wallach, der dennoch mitten in den Wassergraben sprang. Der Weltranglisten-Fünfte ritt anschließend weiter und beendete den Parcours, in dem noch eine weitere Stange fiel. Doch danach war klar: Kühners Hand ist gebrochen. Eine Röntgenuntersuchung bestätigte dies.
„Es ist richtig blöd gelaufen und während des Rittes passiert. Ich habe mein Pferd unterstützt, etwas mehr als normal. Dann ist es leider passiert. Es ist extrem bitter, aber ich muss die Situation jetzt so annehmen, wie sie ist. Ich werde mich schnellstmöglich operieren lassen und verspreche, dass ich sehr schnell wieder auf dem Pferd sitzen werde“, gibt sich Max Kühner kämpferisch.
„Dass Max Kühner sich so knapp vor den Olympischen Spielen verletzt hat, ist natürlich ein Schlag für das gesamte Team Austria. Aber wenn einer ein Blitz-Comeback schafft, dann ist das Max! Wir alle wünschen ihm rasche Genesung und dass er bald wieder reiten kann“, hofft Equipe-Chefin Dr. Angelika May.
Auch Alessandra Reich war mit ihrem potenziellen Olympia-Kandidaten Oeli R Teil des österreichischen Teams (1/8). Sie ist inzwischen im Unterallgäu in Salgen beheimatet und trainiert dort mit Markus Beutel.