Waldhauser Hof: Spannung im Springparcours
Neben etlichen S-Dressuren bis in die Königsklasse war auf dem Waldhauser Hof auch auf dem Springplatz Spitzensport geboten. Der Rasenplatz in Sauerlach konnte bis zum Schluss optimale Bedingungen bieten, wodurch sich die Entscheidungen in den S-Springen als spannend herausstellten.
Der erste Höhepunkt zeigte sich dabei schon im gestrigen S-Springen über 1,40 Meter, einer Qualifikation für das Bavarian Future Weekend,. Hier schnappte sich Leo Renner seinen nächsten S-Sieg. Im Sattel der neunjährigen KWPN-Stute Kikibellie gelang Renner die einzige fehlerfreie Runde. Damit setzte er sich gegen Tabea Markgraf mit ihrer treuen Erfolgspartnerin Camilla Cabello durch. Die beiden kassierten einen ärgerlichen Abwurf, lieferten aber eine flinke Zeit von 65,30 Sekunden. Damit verwiesen sie Leo Renner, der mit seinem zweiten Pferd, dem 13-jährigen Wallach Ludwig, ebenso einen Abwurf kassierte (68,30 Sekunden). Korbinian Hain komplettierte mit Nayomie die Platzierung. Er beendete den Parcours mit zwei Abwürfen.
Am Finaltag standen dann gleich zwei S-Springen auf dem Programm. Genauso wie im Dressurviereck waren Turnierleiter Uwe Schwanz auch auf dem Springplatz die Amateure besonders wichtig. So erhielten die Amateur-Springreiter heute mit einem S-Springen eine eigene Plattform. Dabei kam am Ende Stephanie Boniberger nicht mehr aus dem Strahlen heraus. Im Sattel ihrer neunjährigen Stute Korinthe gelang ihr eine blitzsaubere Nullrunde, wobei auch die Zeit stimmte, ja es war eine regelrechte Sensationszeit. Mit 71,77 Sekunden und sechs Sekunden Abstand zum Zweitplatzierten Andreas Rösch mit Nabucco (77,34 Sekunden) durfte sie sich über einen S-Sieg freuen. Auch Sophia Burgtorf mit Djazz du Thin gelang eine tadellose Nullrunde, die mit Platz drei belohnt wurde (79,37 Sekunden). Tamara Mayerhofer kassierte mit Astra einen ärgerlichen Zeitfehler und reihte sich auf Rang vier ein.
Last but not least stand bei Regenwetter noch der Große Preis, ein S-Springen über 1,40 Meter, an. Hier sah man Christoph Gaillinger mit Le Grand in überlegener Manier zum Sieg reiten. Die beiden setzten sich gegen Monika Haas mit Crumble durch. Haas beendete den Umlauf genauso wie Gaillinger mit 13 Strafpunkten. Im Stechen trat dann jedoch nur noch Gaillinger an, womit ihm der Sieg sicher war. Auf den Plätzen drei und vier folgten Andreas Brenner mit Cat Ballou und Maciej Chomiak mit Castello.