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Freitag, 30.08.2024 um 11:22

Bayerns blonde Fohlenchampions

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Großes Schaulaufen der bayerischen Haflinger- und Edelbluthaflinger-Fohlen auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem – zu Gast waren in diesem Jahr auch Verteter der angrenzenden Zuchtgebiete Rassevorsitzender Hans Schiller konnte 75 aufgetriebene Fohlen begrüßen, welche sich an diesem Tag vor Petra Knoll, Jengen, Barbara Müller, Obermeiselstein, Franz Mayer, Siegsdorf und Georg Siegmund, Raubling präsentierten. Die magische Grenze für den Endring legte die Kommission bei 90,00 Punkten um die Besten der Besten abschließend noch einmal genau in Augenschein nehmen zu können

41 Stutfohlen

Bei den 24 Edelbluthaflingern führte der Weg für sieben eng beieinander liegende Fohlen weiter in den Endring. Gleich zweimal konnte die Siegerschärpe Bayern übergeben werden. Mit 92,00 Punkte überzeugte das sich zudem als Sieger Oberbayern darstellende, feminin auftretende Stutfohlen v. Solidos/Stakkato, mit einem ganz sympathischen Gesicht und außerordendlicher Bewegungsqualität im Trab, bei geregeltem Schritt. Johann Kappelsberger, Dietramszell präsentierte hier feinste Bewegungsabstammung über den ganggewaltigen Vater und eine Bewgungsdynastie über die Mutterlinie. Stark war bei dem auch in den Einzelnoten punktgleich auftretenden Sieger Bayern, der aus BadenWürttemberg angereist war, nicht nur der Name. Laeticia u. Hansjörg Stark, Engelsbrand, hatten eine vom Stand weg fulminant antretende, groß linierte und mit ganz viel Takt im Trab und Schritt ausgestattete Tochter v. Never Say never B aus der sehr überzeugenden Mutter v. Nostradamus dabei. Zwei großartige Fohlen mit jeweils einer Note 10 im Bewegungsablauf! Josef Irob, Prien platzierte sein sehr typstarkes, feminin aufgemachtes und mit flüssiger taktsicherer Bewegung überzeugendes Fohlen v. Nio/Werino mit 91,50 Punkten nur einen Wimpernschlag entfernt auf dem Silberrang und konnte sich über den 1. Reservesieg Bayern und Oberbayern freuen. Mit einem aus dem Zuchtprogramm Edelblut über den Vater Excelsius v. Exponent vertretenen Stutfohlen aus einer Barios-Mutter machte Florian Felsl, Ellbach, auf sich aufmerksam. Viel Aufriss, sportlich aufgemacht und ein sehr überzeugendes Gangvermögen spiegelten sich in 90,50 Punkten wider und brachten ihm den 2. Reservesieg Oberbayern ein. Den schwäbischen Sieg mit 88,50 Punkten konnte Petra Knoll, Jengen mit ihrem sehr schön 3-geteilten, mit guten Körperpartien versehenen und sich im Schritt gut präsentierenden Fohlen v. Stromboli M/Sancisco für sich verbuchen. Starino II/Weritano hieß die Abstammung des 1. Reservesiegers Schwaben aus der Zucht von Patricia Grimminger, Kicklingen für das typ- und bewegungswirksame 88,00 PunkteFohlen. Paul und Matthias Oswald, Halblech zeigten mit 84,00 Punkten den 2. Reservesieger Schwaben, eine Tochter des Solero-D (ITA)/Barios.

Aus dem Ring der siebzehn Haflinger schafften es neun starke Stutfohlen weiter in den Endring, auch hier lag hohe Qualität nahe beieinander. Absolut überzeugend brachte sich jedoch das Allgäu in die 1. Reihe und machte durch hohe und gleichlautende Einzelnoten auf sich aufmerksam - 95,50 Endpunktzahl führte für Barbara Müller, Obermaiselstein und Matthias Aigner, Fischen i. A., zum Doppelsieg Bayern und Schwaben. Das von Barbara Müller gezogene Stutfohlen v. Akino/Wonder zeigte sich hierbei extrem typstark, sehr sportlich aufgemacht und mit ganz viel Schick und Adel versehen, zudem hochmodern mit allerbester Halsung präsentierend und Bewegungsqualitäten der besonderen Güte. Mit einem bestechend schönem Kopf fiel das Stutfohlen aus der Zucht von Matthias Aigner sofort auf. Im Ablauf der Bewegung dann der weitere Höhepunkt dieses gut entwickelten Fohlens– ein kraftvoller Antritt, mächtig groß werdend im Trab, dazu mit einem ganz großen Schritt versehen, hievten diese Noten die Tochter des Nordglanz/Wagner-E von Sauro´s ebenfalls an die Spitze. Johann Kappelsberger lies mit 93,00 Punkten auch in diesem Ring aufhorchen und präsentierte mit einer Actros NR-Tochter aus der amtierenden Bundessiegerin v. Star Royal, die 1. Reservesiegerin Bayern und Siegerin Oberbayern. Chic, feminin, mit trockener Textur aufwartend, eine Nachkommin die ebenfalls über ein mehr als überzeugendes Gangvermögen verfügt. Gleichwohl die Bewegung ist es die die ganggewaltige, mit gut eingeteilten Körperpartien und überzeugend im Rassetyp stehende Tochter des Nachtprinz/Wegas aus der Zucht von Maria Schwarz mit 91,50 Punkten mit dem 1. Reservesieg Oberbayern versehen hat. Ein in allen Bereichen auf hohem Niveau ausgewogenes Stutfohlen zeigte Johann Bachmann, Haiming mit ihrer Nachtprinz/WegasAnpaarung, 91,50 Punkte führten ebenfalls zur Schärpe der 1. Reservesiegerin Oberbayern. Doppelt strahlen durfte Helmut Gossner, Günzburg, über die schwäbischen Erfolge seiner beiden typstarken Stutfohlen. Stano/Belarex wurde zur 1. Reservesiegerin Schwaben gekürt, Maceo/Almquell erhielt den Titel der 2. Reservesiegerin Schwaben.

34 Hengstfohlen

Bei den Hengstfohlen zeigten sich im zahlenmäßig stärksten Ring 26 Edelbluthaflinger. Sieben aussichtsreiche Fohlen hatten die Hoffnung auf mehr im Endring. Erneut konnten zwei punktgleiche Cracks mit identischen Noten und hoher Gesamtpunktzahl von 94,00 den Thron des Bayernsiegs besteigen. Frank Bleicher, Wieseth, zeigte einen sportlichen, mit ganz feinen Linien und erkennbaren Points versehenen Youngster v. Akino/Barios, der sich im Bewegungsablauf groß werdend und stets taktsicher zeigte. Sehr gut entwickelt und auffällig kraftvoll präsentierte sich der zusätzliche Sieger Oberbayern aus der Zuchtstätte von Johann Kappelsberger. Mit Actros NR auf der Vaterseite und Staatsprämiestute Odienne K v. Sacre Coeur als Mutter, eine der bewegungsstärksten Edelbluthaflingerstuten und amtierende fahrbetonte Bundessiegerin, wurde der Nachzucht das Bewegungspotential quasi in die Wiege gelegt. Nicht weniger interessant offerierte sich der 1. Reservesieger Bayern und Oberbayern mit einer Punktzahl von 92,50, gezüchtet von Kathrin Häringer, Huglfing. Maskulin auftretend dabei sehr typvoll im Erscheinungsbild mit gleich effektiver Bewegegung wie die beiden Siegerfohlen, untermauert mit einer ergiebigen und sicheren Schrittfolge. Ein auf hohem Niveau in allen Bereichen ausgewogener Solidos/St. GeorgNachkomme lieferte mit 91,50 Punkten Martin Brugger, Miesbach, den 2. Reservesieg Oberbayern. Mit einem Lächeln konnte Bettina Czernoch, Lengenwang, die Heimreise antreten. Ihr rassetypischer Solero-D (ITA)/ Star Royal-Sohn brachte ihr mit stabilen 86,50 Punkten die schwäbische Siegerschärpe ein. Der Tochter gleich tat es Franz Grimminger, Kicklingen und holte sich ebenfalls den 1. Reservesieg Schwaben nach Hause. 86,00 Punkte gab es für den korrekt im Rassetyp stehenden Nachkommen v. Nio/Nakuri. Ein gleichmäßiges Notenbild von 85,00 Punkten konnte der 2. Reservesieger v. Never Say Never B/Nitendo gezüchtet von Markus Port, Honsolgen vorweisen.

Aus dem kompakten Ring der acht Haflinger hatten drei vielversprechende Rasseverteter ein Wiedersehen im Endring. Den überzeugenden und beeindruckenden Doppelsieg Bayern/Oberbayern lieferte das Züchterhaus Manfred Zuhr, Moosen. Beide Fohlen stammen von Hengsten der langjährigen Deckstation ab, der Sieger Bayern/Oberbayern mit 94,00 Punkten ist ein Willi-V/Alabaster B-Sohn, mit dem 1. Reservesieger Bayern/Oberbayern stellte sich mit 91,50 Punkten ein Nachkomme des All Star/Willi-V vor, der schon bei der diesjährigen Fohlenschau des Hengstes positiv aufgefallen ist. Das Duo ließ mit ihrer äußerst typvollen und modernen Aufmachung aufhorchen, eine sehr gut aufgesetzte Halsung und geschwungene Oberlinie mit einem korrekten und trockenen Fundament sowie einer gut ausbalancierten Bewegung rundete die gelungene Präsentation ab. Das Siegerfohlen konnte in der Elastizität und durch seine erwähnenswerte Schwebephase im Trab, sowie durch seinen taktsicheren Schritt, jedoch noch mehr punkten. Ein schöner Erfolg auch des Vererbers Willi-V, der seine Zukunft nun im Sport gefunden hat. Wolfgang Greiner, Dinkelscherben konnte die Siegerschärpe Schwaben hochhalten. Sein maskulin auftretender Actros NR/Stilton-Sohn hatte eine perfekte Vorderpartie vorzuweisen und begeisterte mit seinem ausdrucksstarken Gesicht. Auch im Bewegungsablauf zählte dieses auffallende Fohlen mit 90,50 Punkten zu den Tagesstärksten. Den 2. Reservesieg Oberbayern konnte Wolfgang Grandauer, Nussdorf mit 88,00 Punkten für seinen großrahmig und typreichen Sohn des Steingold/Wirbelsturm-P verbuchen. Der gut im Rassetyp stehende SoleroD/Alabaster B-Nachkomme, brachte Paul und Matthias Oswald mit dem 1. Reservesieg Schwaben und 86,50 Punkten eine weitere Schärpe ein. Mit einer überdurchschnittlich hohen Meldezahl und trotz extremer Sommerhitze sehr guten Beteiligung zeigten sich viele außerordentlich starke Fohlen, was sich auch aus den Bewertungsnoten herauslesen lässt. Bestens herausgebracht und vorgestellt geht der Dank an die engagierten Züchter und die Hoffnung auf ein Wiedersehen bei einer möglichen Körung oder Stutbucheintragung und etwaigen Landesschau. (PM)

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