Zillhofen: Daniel Böttcher und Soenke Kohrock holen Gold
Nachdem letztes Wochenende der Dressursport im Fokus stand, wurde es dieses Wochenende in Zillhofen auf der Reitanlage der Familie Eberl im Springen spannend. Neben vielen kleinen Prüfungen und einem Pilotprojekt mit Wertung des Abreitens gab es auch zwei S-Springen als sportliche Highlights. Hier trafen die Reiter auf starke Konkurrenz und kämpften um wertvolle Ranglistenpunkte und Preisgelder.
Beim S-Springen über 1,40 Meter mit Stilwertung am Samstag setzte sich Daniel Böttcher vom Gestüt Birkenhof souverän an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Mit seinem Pferd Scudero lieferte er eine fehlerfreie Runde ab und sicherte sich mit einer Note von 8,7 den ersten Platz.
Ava Ferch und Maximilian Ziegler reihten sich ebenfalls in die vorderen Plätze ein und demonstrierten starke Leistungen. Ava Ferch bewies ihr Können und kämpfte sich mit ihrem 14-jährigen Wallach Chacco-Mo durch den anspruchsvollen Parcours, was sie schließlich mit einer 8,6 auf einen guten zweiten Platz brachte. Maximilian Ziegler komplettierte das Podium, indem er mit seinem Pferd Coupino eine starke Runde absolvierte und sich mit einer 8,5 den dritten Platz sicherte.
Maximilian Ziegler war auch heute wieder dabei, als es im S-Springen mit Siegerrunde über 1,40 Meter ging. Auch hier war er stark und wurde mit einem zweiten Platz belohnt. Beide Runden durchritt er fehlerfrei, gerade im zweiten Umlauf war er mit 32,63 Sekunden ganz nah am Sieger dran. Zu schlagen war die Zeit von 32,08 Sekunden für ihn aber nicht, die Soenke Kohrock mit Stute Cayenne aufgestellt hatte. „Cayenne hat sich heute richtig gut angefühlt, sie ist einfach ein Pferd, das im Parcours einfach immer 150 Prozent gibt, generell ist sie ein sehr grundschnelles Pferd. Mit ihr ein Springen zu gewinnen, fällt mir als Reiter sehr leicht, weil sie das unheimlich anbietet. Sie hat toll auf alles reagiert, was ich von ihr verlangt habe und hat super mitgekämpft. Sie macht einfach einen super Job“, berichtete Soenke Kohrock nach dem Turnier. Der hatte heute eh einen guten Tag und jagte sich praktisch selbst, indem er sich mit seinem anderen Pferd Campino de Corazones den dritten Platz sicherte. „Campino hat einfach noch nicht so viel Erfahrung, er macht einen etwas höheren Sprung mit mehr Aufwand, dadurch verliert er in der Luft aber immer das ein oder andere Hundertstel-Sekündchen. Dafür ist Campino für schwerere Springen das bessere Pferd, weil Cayenne dafür das Vermögen nicht hat. Also hatte heute Cayenne einen kleinen Vorteil, aber wenn es schwerer wird, sieht das anders aus“, beschrieb Kohrock die beiden Pferde.