Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Leonie Wolff am Montag, 16.09.2024 um 07:23

Honsolgen: Edwin Schmuck behält die Nerven – erster S-Sieg für Julia Maier

Bei strahlender Sonne und bester Aussicht direkt in die Alpen bot sich am gestrigen Mittag ein echter Showdown auf der wunderschönen Anlage in Honsolgen. Das große Springturnier lud Reiterinnen und Reiter ein, bei top Bedingungen an Springen bis 1.45 m teilzunehmen. Ein Springen der schweren Klasse wurde bereits am Samstagnachmittag entschieden.

Schon in diesem Springen bewies Edwin Schmuck, dass er und seine flinke und zugleich vorsichtige Stute Quintana in absoluter Spitzenform sind. In der Springprüfung über 1.40 m setzten die beiden sich mit einer schnellen Runde an die Spitze, doch das Feld lag eng beisammen und Maximilian Ziegler war den beiden dicht auf den Fersen, ja ein Wimpernschlag, besser gesagt 3 Hundertstel trennte Schmuck und Ziegler. Doch auch die in Baden-Württemberg beheimatete Alina Hertwig bestätigte nochmals ihre Leistung aus den vergangenen Wochen und bliebt mit ihrem treuen Partner Lucky ebenfalls fehlerfrei und reihte sich auf Rang drei ein. Platz vier ging nochmals an den Hausherren aus Babenhausen, Edwin Schmuck, der zudem den grundschnellen Cascadello-Sohn Caracho gesattelt hatte.

Ein Duell auf Augenhöhe

Edwin Schmuck und Quintana sind ein eingespieltes Team.  /  © D.Matthaes (Archiv)

Während die Reiter in diesem Springen noch ordentlich Gas geben mussten, um in die Platzierung zu gelangen, hieß es am Sonntag dann ruhig bleiben und Nerven behalten. Denn der Parcours im abschließenden Großen Preis von Manfred Herzog und Stefan Weihmayer forderte die volle Konzentration. 10 Starterpaare stellten sich dem Parcours über 1.45 m, der in der anschließenden Siegerrunde entschieden werden sollte.

Und diese Entscheidung wurde knapp. Alina Hertwig war auf ihrem Lucky zuvor im Umlauf eine tadellose Nullrunde geritten und hatte es als letzte Starterin in der Siegerrunde in der Hand. Denn ebenfalls mit Null Strafpunkten aus dem Umlauf, kam Edwin Schmuck mit seiner Schimmelstute Quintana. Mühelos und schon fast spielerisch bewältigten sie auch diese Anforderungen und legten mit 38,14 Sekunden vor. War das zu schlagen? Die Antwort lautete nein. Der so hervorragend springende Lord Z-Sohn Lucky blieb mit Hertwig zwar auch hier fehlerfrei, allerdings verloren sie auf den letzten Linien etwas Zeit, was schlussendlich Rang zwei bedeutete (39,08 Sekunden). Mit seinem zweiten Pferd Caracho war Schmuck aus dem Umlauf mit einem Zeitstrafpunkt behaftet, was ihm am Ende Rang drei brachte. Der vierte Platz ging an die bayrische Stute Quebec Z und Maximilian Ziegler.

Maier macht's!

Oboe Incipit zeigte auch in Babenhausen unter Julia Maier, was in ihr steckt.  /  © Dill

Der erste S-Sieg ist wahrscheinlich für jeden ein ganz besonderer Moment, besonders dann, wenn man im Sattel seiner selbstausgebildeten Stute Oboe Incipit als einziges Paar fehlerfrei bleibt. So erging es Julia Maier, die bei strahlendem Sonnenschein die goldene Schleife der Springprüfung der Klasse S* erhielt. „Eigentlich bin ich nur stolz auf mein Pferd! Man muss sich immer gut stellen mit ihr und einen guten Mittelweg finden aber ich glaube nach 9 Jahren haben wir das nun geschafft“, resümiert die Siegerin nach der Prüfung.

In dieser Prüfung galt es auch im übertragenen Sinn, einen guten Mittelweg zu finden. Denn auch hier forderte der Parcours die Konzentration der Reiter. Nach einem eher holprigen Start in die Prüfung zeigte die für Norwegen startende Christine Gjerstad als zehnte Starterin von insgesamt zwölf Paaren die erste „Null“ Runde, allerdings war sie im Sattel ihres eleganten Kay One etwas zu langsam gewesen, sodass am Ende ein Zeitstrafpunkt notiert wurde. Am Ende trotzdem der zweite Platz für die Beiden. Mit zwei Abwürfen aus dem Parcours reihten sich Carlotta Reisacher auf Rang drei ein, vor Claudia Böttcher und Indian Summer.

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...