Gut Winkelacker: Der Siegeszug der Yara Reichert
Für Yara Reichert lief es am Wochenende: Beim großen Dressurturnier auf Gut Winkelacker nahe Ingolstadt konnte die Reiterin des Landgestüts Landshut wieder einmal so richtig abräumen.
So sicherte sie sich mit ihrem zehnjährigen Westfalenhengst Valverde NRW den Sieg im Grand Prix, dem abschließenden sportliche Highlight der gut besuchten Veranstaltung. Auf Rang zwei lag die Schweizerin Jessica Neuhauser vom Waldhauser Hof, die seit einigen Wochen im Sattel von Rockson sitzt und auf Gut Winkelacker erneut zeigte, dass die Siege und Platzierungen der letzten Veranstaltungen keine Eintagsfliege waren. Dritte im Bunde wurde Vereinskameradin Juliane Nuscheler mit ihrem bewährten Karl Louis.
Auch im Kurz Grand hatten Yara Reichert und Valverde die Nase vorne, diesmal mit deutlichem Abstand. Und auch hier lotste Jessica Neuhauser den 13-jährigen Rockson auf Platz zwei, gefolgt von Svenja Holzmayr vom Reitstall Gut Eicherloh mit Johnson‘s.
Die goldene Schleife in einer Intermediaire II sicherte sich Adrian Jurado Munoz vom RFV Aubenhausen, der Pramwaldhof’s Scubido vorgestellt hatte. Zweitplatziert wurde hier Jessica Neuhauser mit der zwölfjährigen DSP-Stute Fonda vor Svenja Holzmayr und Johnson’s.
Eine Dressur der Klasse S* auf Kandare war so gut besetzt, dass sie in zwei Abteilungen gewertet wurde. In der ersten Gruppe setzte sich Yara Reichert mit ihrem achtjährigen Oldenburger Force Majeur an die Spitze. Sie verwies Tatjana Schneider von der RA München mit Escolar‘s Eljano auf Rang zwei vor Franziska Wallner aus Heuchlingen mit Körkommissar. Die zweite Abteilung wurde eine Beute von Vicente Arroyo Penarando (RA München) mit Starlight. Die silberne Schleife sicherte sich Myriam Anhalt (Kirchzarten-Dreisamtal) mit Rocco Granata, auf Platz drei folgte Stefanie Lempart (Sulzbachtal-Schönaich) mit Grizou.
In einem Prix St. Georges setzte Yara Reichert ihren Siegeszug an diesem Wochenende fort und holte sich mit Force Majeur die goldene Schleife. Zweite wurde Myriam Anhalt mit Rocco Granata, gefolgt von Vicente Arroyo Penaranda und Starlight.