Vorhang auf zum Jugendspringturnier in München
Herbstliche Temperaturen mit Sonnenschein, ein voller Zeitplan, hochkonzentrierte Nachwuchstalente, exklusive Aussteller und beste Stimmung bei den Besuchern– das sind die Munich Young Talents 2024
Ferienhighlight mit Teilnehmerrekord: Mehr als 250 Nachwuchstalente aus ganz Deutschland kommen mit über 500 Pferden zum Jugendspringturnier in München an. Turnierveranstalter Hansi Blum zum Start der Munich Young Talents: „Wir freuen uns sehr über den diesjährigen Teilnehmerrekord und die hohen Nennzahlen, welche uns darin bestätigen, dass die jungen Nachwuchsreiter ein unverzichtbarer Bestandteil für unseren Reitsport sind. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem heutigen Start: Wir haben schöne Runden im Parcours gesehen und das Wetter hat auch mitgespielt.“ Zu den Prüfungen:
Den Auftakt machte am Mittwoch eine Springprüfung Klasse L mit Stilwertung. Im „Preis gegeben von Steuerberater Nico Fuchs und dem Preis der IB Berger Reit- und Turnierpferde GmbH“ wurden gleich zu Beginn sehr gute Ritte gezeigt, welche die Richter mit hohen Wertnoten honorierten. Durch die hohen Nennzahlen wurde bereits bei der ersten Prüfung in zwei Abteilungen platziert: Mit einer hervorragenden Wertnote von 8,6 holte sich die Bayrische Erfolgsreiterin Leonie Assmann mit ihrer Stute Mali AG den Sieg. Mit einer Wertnote von 8,50 wurde der Sieger der zweiten Abteilung belohnt: Platz eins ging somit an Erik Kölz mit seinem Wallach Sweet Temptation 2. Leonie Assman war ebenso erfolgreich mit ihrer zweiten Stute Concetta SR und platzierte sich hinter Kölz auf Rang zwei. Im Anschluss folgte eine Springprüfung der Klasse L, dem „Preis der LOGIS GROUP“ mit insgesamt 37 Nennungen. Mit einer Zeit von 53,2 Sekunden entschied Johanna Martha Liebergeld mit Landolin 4 die Prüfung für sich. Die erfolgreiche Nachwuchsreiterin aus Sachsen platzierte sich damit knapp vor den Bayern, die sich mit Anna Sophie Unger, Marie Neukirch und Luis Weishaupt auf Platz zwei bis vier einreihten. Mittags wurde für die Medium Tour der Ponyreiter, einer Stilprüfung der Klasse L, dem „Preis eines Förderers des Springsports und dem Preis der Sunride GmbH“, umgebaut. Malena Akermann galoppierte mit Gumercinda am schnellsten durch den Parcours und setzte sich auf Platz eins. Mit ihrer Ponystute holte sich Akermann erst im Juli die Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften in Berlin-Brandenburg bei den U16 Ponyreitern. Das Jungtalent platzierte sich damit knapp vor Joelle Sprehe und Edgar Reichart-Eisenhardt, die sich auf den zweiten und dritten Platz setzten.
Gleich 101 Nennungen waren es bei der Medium Tour bei den Junioren und Jungen Reitern und einer Springprüfung der Klasse M*, dem „Preis des Autohauses Max Schultz GmbH & Co. KG und dem Preis der Krontec Maschinenbau GmbH“. Aufgrund des großen Starterfeldes wurde hier gleich in drei Abteilungen platziert. Siegerin in der ersten Abteilung wurde Jona Jolie Schwamborn mit ihrer Stute Capaya Z. Der rheinische Erfolgsreiterin blieb im Sattel der noch jungen Stute Capaya Z fehlerfrei und galoppierte vier Sekunden schneller über die Ziellinie als Sarah Gruber, die sich damit knapp geschlagen auf den zweiten Platz setzte. Insgesamt konnte sich das Starterfeld auch in der zweiten Abteilung durchaus sehen lassen. Diese Prüfung entschied am Ende Hannah Katharina Müller mit Happy 175 mit einer Sekunden Vorsprung für sich. In der dritten Abteilung setzte sich Collin Wenz mit GRC Acapella an die Spitze und holte sich den Sieg. Zur besten Kaffeezeit startete im Anschluss der „Preis eines Förderers des Springsports und dem Preis gegeben von ZEDAN BREMSENBREMSE“, einer Springprüfung der Kl. M* für die Ponyreiter der Large Tour. Hier ritt die 14-jährige Brianne Beerbaum ein paar Hundertstel schneller als die Konkurrenz und platziert sich damit auf Rang eins. Die Tochter von dem erfolgreichen Springreiterehepaar Meredith Michaels Beerbaum und Markus Beerbaum brilliert auch heute wieder im Parcours und setzt ihre Erfolgsserie damit fort. Für die darauffolgende Prüfung wurde der Parcours von Parcourschef Steffen Bühling wieder auf A**Höhe umgebaut. Das Besondere diesmal– es galt eine Idealzeit einzuhalten. Wurde diese Idealzeit um mehr als 2 Sekunden unter- bzw. überschritten, so wurde dem Reiter je angefangene vier Sekunden ein Strafpunkt angerechnet. Beim „Preis gegeben von Maria und Markus Karl“ und dem „Preis der IB Berger Reit- und Turnierpferde GmbH“ war somit die Zeit das Maß aller Dinge. Zwei Abteilungen, zwei Siegerinnen, die mit ihren beiden Pferden nahezu perfektes Timing hatten. Fast Idealzeit ritt Luna Veraldi Lucchini, die mit DMS Quality Kingsmere mit 55.28 um knappe Hundertstel an der Idealzeit von 55 Sekunden herangeritten ist und damit der wohlverdiente Sieg für die Bayerin in der ersten Abteilung. Ebenfalls wenige Hundertstel langsamer mit 55.46 war Rania Boje mit Cabavoria PS und damit Siegerin der zweiten Abteilung. Für die letzte Prüfung des Tages, einer Springprüfung der Klasse M* machten sich insgesamt 13 Reiter aus ganz Deutschland bereit. Mit Chaccudo und einer Zeit von 54.77 ritt Johanna Martha Liebergeld zu ihrem zweiten Tagessieg im „Preis der Schumacher Packaging GmbH“.