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von Mona-Sophie Wieland am Mittwoch, 13.11.2024 um 19:06

iWEST Dressur Cup: Podestplatz für Kristina Olson

Kristina Olson reihte sich in der Einlaufprüfung zum großen Finale des IWEST Dressur Cups auf Rang zwei ein.  /  © Lafrentz

Die 38. Stuttgart German Masters sind gestartet und wie. Traditionell bildet der iWEST Dressur Cup den Auftakt des internationalen Traditionsturniers im Stuttgarter Kessels. Und was soll man sagen, selten zeigte sich die Einlaufprüfung des bundesweit beliebten Dressur-Cups so spannend wie in diesem Jahr. Erstmals erstreckte sich die Saison des iWEST-Dressur Cups über fünf Stationen. Bei den Winterlingen Winners, auf dem Gestüt Birkhof, dem Waldhauser Hof, beim CHI Donaueschingen und auf Gut Winkelacker konnten Punkte gesammelt werden und schon bei den Qualifikationen zeigte sich, das Feld ist in diesem Jahr ist stark, ja vielmehr wahrlich dicht besetzt. So siegten bei den Qualifikationen jedes Mal ein neues Paar und Tina von Briel, Carina Harnisch, Katrin Burger, Romina Nieberle sowie Vera Breidenbach gingen als Sieger der Qualifikationen hervor. Im Finale selbst gilt Jahr um Jahr ein Motto, die Karten werden neu gemischt und die besondere Atmosphäre der Stuttgart German Masters sorgt für die ein oder andere Überraschung oder wie es Carina Harnisch treffend beschrieb: „Die Atmosphäre ist hier einfach ganz besonders“. Carina Harnisch kam heute schlussendlich auch nicht mehr aus dem Strahlen heraus. Denn ihr erst achtjähriger DSP-Wallach FBW Francis punktete sich mit einer sehr sicheren Runde mit Highlights in einer schwungvollen Trabtour, schnurgeraden Serienwechseln und super zentrierten Galopppirouetten zum Sieg, genauer gesagt zu 70,7 Prozent. „Francis war zu Beginn der Prüfung etwas schüchtern. Dann habe ich ihm einfach Sicherheit gegeben und wollte eine Runde mit keinem großen Risiko liefern“, erläuterte Carina Harnisch und dieser Plan ging wahrlich auf. Apropos Sicherheit, gar absolute Selbstsicherheit und höchste Routine – ja, das zeigten die heutigen Zweitplatzierten, die Bayerin Kristina Olson und ihr Württemberger FBW Dory’s Dream schnurrten sich in völliger Selbstsicherheit und mit Highlights, wie beispielsweise kleinsten Galopppirouetten sowie gut nach vorne gesprungenen Serienwechseln zu 69,9 Prozent. Damit verwiesen sie die heutige Überraschung der Prüfung, Linda Jung und Qu’est-ce que c’est auf Rang drei. Die selbstständig tätige Dressurausbilderin aus Renningen konnte ihr Glück nach der Prüfung kaum selbst glauben. Sie begann mit einer schwungvollen Trabtour sowie einer losgelassenen Schritttour. Auch im Galopp fand Linda Jung genau das richtige Maß an Risiko und punktete unter anderem in den Serienwechseln und den Galopppirouetten. Sie verwies mit 69,8 Prozent Anna-Louisa Fuchs mit Fino Royal (69,5 Prozent) und Nina Kudernak mit Ready to dance (69 Prozent) auf die weiteren Plätze. Ebenso zu den Platzierten zählten Katrin Burger mit Darleen de Funes (68,6 Prozent), Tina von Briel mit Tallahassee (68,5 Prozent) und Myriam Anhalt mit Rocco Granata (67,4 Prozent). Romina Nieberle hatten heute noch mit der besonderen Atmosphäre zu kämpfen und verpassten durch einen teuren Fehler in den Dreierwechseln knapp die platzierung. Und am Ende stand eins fest: Im morgigen Finale wird es spannend werden. Denn einen glasklaren Favoriten gibt es in diesem Jahr nicht. Die heutige Siegerin Carina Harnisch hat ein ganz klares Ziel: „Ich möchte unsere Kür genießen und am liebsten unter die ersten Drei kommen“!

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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